PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Steuerliche Behandlung von Notar- und Gerichtskosten bei gescheiterter Grundstücksveräußerung


Aufwendungen wie zum Beispiel Notar- und Gerichtskosten, die anfallen, weil der Steuerpflichtige sein vermietetes Grundstück veräußern will, sind nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Sie können nach Ansicht des Bundesfinanzhofs aber auch nicht bei den privaten Veräußerungsgeschäften berücksichtigt werden, wenn das Grundstück zwar innerhalb der maßgebenden Veräußerungsfrist hätte veräußert werden sollen, es aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht zu der Veräußerung kommt.

Weiterlesen

Kein Abzug von im Ausland erzielten Verlusten bei Wohnsitzwechsel


Im EU-Ausland erzielte Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften können nach Rückverlegung des Wohnsitzes nach Deutschland nicht zum Abzug mit später hier erzielten Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften zugelassen werden. Nach Meinung des Finanzgerichts Düsseldorf verstößt dies nicht gegen Europarecht. Weiterlesen

Zeitweises Betriebsvermögen: Veräußerung eines Grundstücks im Privatvermögen


Wer ein Grundstück innerhalb des maßgebenden Veräußerungszeitraums im Privatvermögen anschafft und aus dem Privatvermögen wieder veräußert, muss die Wertsteigerungen im Privatvermögen seit der Anschaffung versteuern, auch wenn er das Grundstück zeitweise im Betriebsvermögen gehalten hat. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesfinanzhof in einem aktuell veröffentlichten Urteil. Der Gewinn aus dem privaten Veräußerungsgeschäft ist in diesem Fall um den im Betriebsvermögen zu erfassenden Gewinn (als Unterschied zwischen Einlage- und Entnahmewert) zu korrigieren.

Weiterlesen

Aktienoptionen als geldwerter Vorteil


Der Zufluss eines geldwerten Vorteils als steuerpflichtiger sonstiger Bezug ist nicht schon im Zeitpunkt der Einräumung des Optionsrechts zu einem bestimmten Übernahmepreis anzunehmen, sondern erst im Zeitpunkt des späteren Erwerbs der Aktien nach Ausübung der Option zu dem dann maßgeblichen Börsenpreis abzüglich etwaiger Erwerbsaufwendungen.

Weiterlesen

Verluste aufgrund von Währungskursschwankungen nicht abziehbar


Verluste aus der Aufnahme und Tilgung von Fremdwährungsdarlehen können nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden. Solche Währungskursschwankungen gehörten bis zur Einführung der Abgeltungssteuer zum nichtsteuerbaren Bereich, sofern es sich nicht um private Veräußerungsgeschäfte handelte.

Weiterlesen