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Steuern & Recht

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Steuerliche Anerkennung von Verlusten aus Knock-Out-Zertifikaten


Hat ein Steuerpflichtiger in Knock-Out-Zertifikate investiert, die durch Erreichen der Knock-Out-Schwelle verfallen, kann er den daraus resultierenden Verlust nach der seit 1.Januar 2009 unverändert geltenden Rechtslage im Rahmen seiner Einkünfte aus Kapitalvermögen abziehen. Mit seinem Urteil wendet sich der Bundesfinanzhof gegen die Auffassung der Finanzverwaltung. Weiterlesen

Vom Arbeitgeber eingeräumte Genussrechte können zu Kapitalerträgen führen


Nach einem Urteil des Finanzgerichts Münster sind Genussrechtserträge, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber erhält, auch dann als Kapitaleinkünfte und nicht als Arbeitslohn zu behandeln, wenn diese nur den leitenden Mitarbeitern angeboten werden. Weiterlesen

Forderungsverzicht als Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen


Nach Auffassung des Finanzgerichts Münster ist der endgültige Ausfall einer privaten Darlehensforderung bei den Einkünften aus Kapitalvermögen zu berücksichtigen, da er zu einem Ausfall der Kapitalforderung mit einer damit einhergehenden Einbuße der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen führt. Weiterlesen

Einziehung eines unter Nominalwert erworbenen Körperschaftsteuerguthabens


Erwirbt ein Steuerpflichtiger einen Anspruch auf Auszahlung eines Körperschaftsteuerguthabens zu einem unter dem Nominalwert der Forderung liegenden Preis, erzielt er im Auszahlungszeitpunkt einen Gewinn aus einer – der Veräußerung einer Forderung gleichgestellten – Rückzahlung einer Kapitalforderung. Dies hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden. Weiterlesen

Billigkeitsmaßnahmen für Erträge aus bestandsgeschützten Alt-Anteilen an Madoff-Fonds


Noch immer werden Fonds abgewickelt, mit denen Investoren vor über zehn Jahren dem Anlagebetrüger Bernie Madoff aufsaßen. Müssen alle Rückzahlungen versteuert werden, oder gibt es andere Lösungen? Das war bislang die vorherrschende Frage, welche das Finanzministerium nun in einem eigens herausgegebenen Schreiben dezidiert beantwortet. Weiterlesen

Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige


Die einjährige Verlängerung der Festsetzungsfrist nach Abgabe einer Selbstanzeige schließt nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) eine weitergehende Verlängerung der Festsetzungsfrist bei Steuerhinterziehungen nicht aus. Die daran geknüpften Bedingungen: Die Steuerfahndung beginnt noch vor dem Ablauf der zehnjährigen Festsetzungsfrist für Steuerhinterziehungen mit Ermittlungen und die spätere Steuerfestsetzung für die nacherklärten Besteuerungsgrundlagen beruht auf den Ermittlungen der Steuerfahndung.

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Verlustberücksichtigung bei Veräußerung wertloser Aktien


Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes liegt eine entgeltliche Veräußerung im Sinne des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz entgegen der Verwaltungsauffassung auch dann vor, wenn bei einer Aktienveräußerung der Veräußerungserlös die Transaktionskosten nicht übersteigt. Weiterlesen