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Steuern & Recht

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Grundstücksenteignung ist kein privates Veräußerungsgeschäft


Eine Anschaffung bzw. Veräußerung i.S. des § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) liegt nicht vor, wenn der Verlust des Eigentums am Grundstück ohne maßgeblichen Einfluss des Steuerpflichtigen stattfindet. Ein Entzug des Eigentums durch Sonderungsbescheid nach dem Bodensonderungsgesetz ist danach keine Veräußerung nach den einschlägigen Vorschriften des EStG.

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Aufschiebende Bedingung für Spekulationsfrist nicht relevant


Der aufschiebend bedingte Verkauf eines bebauten Grundstücks innerhalb der Veräußerungsfrist von zehn Jahren unterliegt als privates Veräußerungsgeschäft der Besteuerung, auch wenn der Zeitpunkt des Eintritts der aufschiebenden Bedingung außerhalb dieser Frist liegt. Weiterlesen

Übergangsregelung im UntStRefG 2008: Verlust aus Anteilsveräußerung als privates Veräußerungsgeschäft


Ab 2009 ist der Anwendungsvorrang der Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften gegenüber den anderen Einkunftsarten entfallen. Dies hat in einem aktuellen Fall zur Konsequenz, dass der im Zuge einer (außerhalb der Spekulationsfrist erfolgten) Veräußerung von GmbH-Anteilen in 2008 erzielte Verlust für die Zeit der Altregelung aufgeteilt werden muss, weil zwischenzeitlich seit Erwerb der Beteiligung in 2001 bei der GmbH in 2007 eine Kapitalerhöhung erfolgt ist und dies insoweit für die einjährige Mindesthaltefrist schädlich war. Weiterlesen

Privates Veräußerungsgeschäft: Umtausch von Wandelschuldverschreibungen in Aktien


Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs handelt es sich um steuerlich relevantes privates Veräußerungsgeschäft, wenn ein Wandelungsrecht dadurch ausgeübt, dass der Steuerpflichtige Aktien des Emittenten unter Zuzahlung eines festgesetzten Preises erwirbt und innerhalb eines Jahres wieder veräußert.

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Rückveräußerung von Fondsanteilen als steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft


Ein privates Veräußerungsgeschäft (und keine Rückabwicklung des ursprünglichen Anschaffungsgeschäfts) liegt vor, wenn Anteile an Immobilienfonds an die Schwestergesellschaft der ursprünglichen Vertriebsgesellschaft „zurückverkauft“ werden, nachdem Klage auf Schadenersatz aus Prospekthaftung erhoben wurde und daraufhin die Schwestergesellschaft anbietet, die Fondsanteile abzukaufen. Weiterlesen

Ermittlung des Gewinns aus privaten Grundstücksveräußerungsgeschäften


Im Anschluss an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Juli 2010 zur rückwirkenden Verlängerung der Spekulationsfrist erachtet es der Bundesfinanzhof als höchst zweifelhaft, ob der Gewinn aus der Veräußerung eines Grundstücks nach einem von der Finanzverwaltung hierzu ergangenen Schreiben auf der Basis eines linearen Wertzuwachses errechnet werden kann oder ob nicht die Ermittlung des Verkehrswertes geboten ist. Weiterlesen

Entgeltlicher Erwerb nur in Höhe der Gegenleistung des Vermächtnisnehmers


Bei einem teilentgeltlichen Erwerb eines Grundstücks ist der Anschaffungsvorgang in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil nach dem Verhältnis des Entgelts zu dem gesamten Verkehrswert aufzuteilen. Bei einem späteren Verkauf darf zur Ermittlung des privaten Veräußerungsgewinns der Veräußerungspreis dem entgeltlichen Teil der Anschaffungskosten ebenfalls nur anteilig gegenübergestellt werden.

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