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Steuern & Recht

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Unzulässigkeit des steuerlichen Querverbunds wirkt auch bei Beteiligung einer Gebietskörperschaft an einer Mitunternehmerschaft


Werden einzelne dauerdefizitäre Tätigkeitsfelder einer gewerblich tätigen Personengesellschaft, an der eine Trägerkörperschaft als Mitunternehmerin beteiligt ist, sowohl im Rahmen der Einkünfteermittlung der Mitunternehmerschaft als auch für Zwecke der Körperschaftsteuer als eigenständige Betriebe gewerblicher Art behandelt, kann zur Ermittlung des Gewinns nicht ohne weiteres an den entnommenen Gewinnanteil angeknüpft werden, wenn dieser auf den Erträgen aus sämtlichen Tätigkeitsfeldern beruht. Die ertragsteuerliche Einkünfteermittlung bei der Mitunternehmerschaft und die Einkommensermittlung für die verschiedenen Betriebe gewerblicher Art ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs für die Ermittlung der kapitalertragsteuerpflichtigen Bemessungsgrundlage zu berücksichtigen.

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Herbstserie 2017: Teil 2 – Querverbund (1. Teil)


Im letzten Jahr wurde nach jahrelangem Ringen am 11. Mai 2016 das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur Zusammenfassung von Betrieben gewerblicher Art  mittels eines Blockheizkraftwerks veröffentlicht. Mit diesem Schreiben wurde seitens der Finanzverwaltung in einigen Punkten des steuerlichen Querverbunds Klarheit geschaffen. Bereits im Teil 3 unserer letztjährigen Herbstserie haben wir zum steuerlichen Querverbund darauf hingewiesen, dass trotz dieses BMF-Schreibens der steuerliche Querverbund auch weiterhin im Fokus der Finanzverwaltung stehe, und dass die Steuerpflichtigen dieses Thema laufend im Blick haben müssten – insbesondere dann, wenn sich Änderungen im bestehenden Sachverhalt ergeben, die zu einem Wegfall der Schutzwirkung einer bestehenden verbindlichen Auskunft führen könnten. Weiterlesen