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Steuern & Recht

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Vorsteuerabzug: Voraussetzungen der vollständigen Anschrift in der Rechnung


Für die Ausübung des Rechts auf Vorsteuerabzug ist erforderlich, dass der Leistungsempfänger eine Rechnung besitzt, in der eine Anschrift des Leistenden genannt ist, unter der dieser postalisch erreichbar ist. Dafür kommt es nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs auf den Zeitpunkt der Rechnungsausstellung an. Die Feststellungslast trifft im Zweifel den Leistungsempfänger. Weiterlesen

Vorsteuerabzug auch bei fehlender Angabe des Tätigkeitsorts in der Rechnung


Eine Rechnung muss für den Vorsteuerabzug eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten, unter der er postalisch erreichbar ist. Wie der Bundesfinanzhof unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung in zwei Urteilen entschieden hat, ist es nicht mehr erforderlich, dass die Rechnung weitergehend einen Ort angibt, an dem der leistende Unternehmer seine Tätigkeit ausübt. Die geänderte höchstrichterliche Sichtweise ist Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes vom November 2017. Weiterlesen

Vorsteuerabzug: Genügt postalische Anschrift den Rechnungsanforderungen?


Welche Bedingungen sind an das Erfordernis der „vollständige Anschrift“ in den Rechnungen zu stellen? Genügt eine postalische Anschrift oder muss diese gleichzeitig der Ort sein, an dem die wirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt wird. Mit dieser Frage ist der Bundesfinanzhof an den Europäischen Gerichtshof herangetreten. Der Generalanwalt spricht sich in seinen Schlussanträgen für „jede Art von Anschrift“ aus, auch eine Briefkastenanschrift genüge den Formerfordernissen. Weiterlesen

steuern + recht aktuell – Ausgabe 6, Juli 2016


Aktuelle Themen u.a.: Zum Stand der Erbschaftsteuerreform, Wegfall des Buchwertprivilegs bei Teilmitunternehmerübertragung, Rechnungsanforderungen für VoSt-Abzug auf dem Prüfstand, Sale-and-lease-back bei Gestaltungsmodellen als sonstige Leistung und Optionsrecht für beschränkt steuerpflichtige Erwerber EU-rechtswidrig. Weiterlesen

Rechnungsanforderungen zum Vorsteuerabzug auf dem unionsrechtlichen Prüfstand


Der Bundesfinanzhof erachtet verschiedene Aspekte der Rechnungsanforderung für den Vorsteuerabzug als unionsrechtlich für klärungsbedürftig und hat sich diesbezüglich in zwei Vorlagebeschlüssen an den Europäischen Gerichtshof gewandt. Im Fokus stehen dabei die Merkmale einer zutreffenden und vollständigen Anschrift – beispielsweise genügt eine  „Briefkastenadresse“ oder ist die Angabe einer Anschrift erforderlich, von wo aus die wirtschaftliche Aktivität ausgeübt wird? Weiterlesen