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Steuern & Recht

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Betriebssitz des Arbeitgebers eines Außendienstmitarbeiters ist regelmäßige Arbeitsstätte


Sucht ein Außendienstmonteur zunächst den Betriebssitz seines Arbeitgebers auf und fährt von dort aus mit einem Firmenfahrzeug die Einsatzorte an, stellt der Betriebssitz seine regelmäßige Arbeitsstätte dar mit der Folge, dass die Fahrtkosten nur in Höhe der Entfernungspauschale abzugsfähig sind. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden. Weiterlesen

Heimatflughafen keine regelmäßige Arbeitsstätte eines Piloten


Der Bundesfinanzhof gab einem Piloten Recht, der gegen den Ansatz der Entfernungspauschale hinsichtlich seiner Fahrten zwischen Wohnung und Heimatflughafen geklagt hatte. Die Begründung des Flugzeugführers ergab sich – berechtigterweise – aus der geänderten BFH-Rechtsprechung zur regelmäßigen Arbeitsstätte (diese ist nur dort, wo sich der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit befindet). Weiterlesen

Leiharbeitnehmer sind regelmäßig auswärts tätig


Die regelmäßige Arbeitsstätte ist insbesondere durch den örtlichen Bezug zum Arbeitgeber gekennzeichnet. Ein Arbeitnehmer ist deshalb grundsätzlich dann auswärts tätig, wenn er außerhalb einer dem Arbeitgeber zuzuordnenden Tätigkeitsstätte (Betriebsstätte) tätig wird, wie dies insbesondere bei Leiharbeitnehmern der Fall ist. Weiterlesen

Fahrten zur Arbeitsstätte während der Probezeit nicht nach Dienstreisegrundsätzen abrechenbar


Während der Probezeit kann für Fahrtkosten zur Arbeitsstätte nur die Entfernungspauschale steuerlich geltend gemacht werden. Für den Ansatz der (für den Steuerpflichtigen) günstigeren Dienstreiseregelung sehen die Richter des Niedersächsischen Finanzgerichts kein Raum. Weiterlesen

Regelmäßige Arbeitsstätte bei längerfristigem Einsatz im Betrieb des Kunden


Die betriebliche Einrichtung des Kunden des Arbeitgebers kann nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs unabhängig von der Dauer des Einsatzes nur dann regelmäßige Arbeitsstätte sein, wenn der Arbeitgeber dort über eine eigene Betriebsstätte verfügt.
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Reisekosten: regelmäßige Arbeitsstätte bei mehreren Tätigkeitsstätten


Nach gleich drei ergangenen Urteilen des Bundesfinanzhofs aus dem letzten Jahr kann ein Arbeitnehmer nicht mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte innehaben. Die Urteile ändern das steuerliche Reisekostenrecht wegweisend. Durch sie entfallen komplizierte Berechnungen steuerfreier Verpflegungspauschalen und Ermittlungen hinsichtlich zusätzlicher Nutzungsvorteile bei Firmenwagennutzern.

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Regelmäßige Arbeitsstätte in Outsourcing-Fällen


Beim „Outsourcing“ sind Arbeitnehmer regelmäßig auswärts tätig, insofern vergleichbar mit Arbeitnehmern, die bei Kunden ihres Arbeitgebers tätig sind. Anders hat der Bundesfinanzhof allerdings die Situation eines Postbeamten beurteilt, der unter Wahrung seines beamtenrechtlichen Status vorübergehend am bisherigen Tätigkeitsort einem privaten Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG zugewiesen wurde. Weiterlesen