PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Umsatzsteuer: Margenbesteuerung für Reisebüros schließt ermäßigten Steuersatz aus


Die Überlassung von Ferienwohnungen durch im eigenen Namen – und nicht als Vermittler – handelnde Reisebüros kann der sogenannten Margenbesteuerung unterliegen, die gleichzeitige Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf die Marge ist allerdings nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes ausgeschlossen.   Weiterlesen

Margenbesteuerung und ermäßigter Steuersatz bei Überlassung von Ferienwohnungen


Derzeit stehen die Mehrwertsteuer-Sonderregelungen für Reisebüros auf dem unionsrechtlichen Prüfstand. Zum einen betrifft es die Bemessungsgrundlage (Margenbesteuerung) und zum anderen die gleichzeitige Anwendung des ermäßigten Steuersatzes im Zuge der Vermietung von Ferienwohnungen bei sogenannten „zugekauften Leistungen“. Der Generalanwalt hat seine Schlussanträge formuliert und spricht sich gegen die Anwendung eines ermäßigten Steuersatzes aus. Weiterlesen

EuGH: Deutsche Mehrwertsteuer-Vorschriften für Reisebüros müssen angepasst werden


Nach Auffassung der Europäischen Kommission hat es Deutschland versäumt, für eine ordnungsgemäße Anwendung der Richtlinie 2006/112/EG zur Besteuerung von Reiseleistungen zu sorgen. Diese Richtlinie sieht u. a. vor, dass die von einem Reisebüro an einen Kunden erbrachten Reiseleistung als eine einheitliche Dienstleistung gilt. Das deutsche Recht weiche davon in unzulässiger Weise ab. Der Europäische Gerichtshof hat der entsprechenden Klage der Kommission mit heutigem Urteil stattgegeben. Weiterlesen

Kommission verklagt Deutschland wegen fehlender Anpassung der MwSt-Vorschriften für Reisebüros


Nach Auffassung der Europäischen Kommission hat Deutschland es versäumt, für eine ordnungsgemäße Anwendung der in der MwSt-Richtlinie (Richtlinie 2006/112/EG des Rates) vorgesehenen Mehrwertsteuer-Sonderregelung für Reisebüros zu sorgen. Deshalb wird die Kommission nun vor dem Gerichtshof der Europäischen Union klagen. Weiterlesen

Keine Entgeltminderung bei Rabattgewährung durch Reisebüro


Aufgrund der kürzlich erfolgten Klarstellung durch den Europäischen Gerichtshof hält der Bundesfinanzhof nicht länger an seiner früheren Auffassung fest, dass ein Vermittler das Entgelt für seine Vermittlungsleistung mindern kann, wenn er dem Kunden der von ihm vermittelten Leistung einen Preisnachlass gewährt. Weiterlesen

Entgeltminderung bei Preisnachlass durch vermittelndes Reisebüro


Ein Reisebüro, das als Vermittler für einen Reiseveranstalter tätig ist und einem Reisekunden auf seine Kosten einen Preisnachlass gewährt, ist zu einer Minderung seiner Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage grundsätzlich berechtigt. Allerdings insoweit nicht, als die von den Reiseveranstaltern erbrachten Leistungen steuerfrei sind. So der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen. Vorausgegangen war ein Vorabentscheidungsersuchen des Bundesfinanzhofes. Weiterlesen

EuGH-Vorlage zur Rabattgewährung durch Reisebüros


Mit Beschluss vom 26. April 2012 hat der Bundesfinanzhof dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob ein Reisebüro, das als Vermittler für einen Reiseveranstalter tätig ist und einem Reisekunden einen selbst finanzierten Preisnachlass gewährt, zu einer Minderung seiner Umsatzsteuerschuld berechtigt ist. Die obersten Finanzrichter hatten dies in der Vergangenheit bejaht, äußerten aber jetzt Zweifel, ob die bisherige Auslegung mit dem Unionsrecht vereinbar ist.

Weiterlesen