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Steuern & Recht

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Zinsschranke: Verpfändung von Gesellschaftsanteilen als schädlicher Rückgriff?


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat zur Anwendbarkeit der Zinsschranke mit Zwischenurteil entschieden, dass die Verpfändung von Gesellschaftsanteilen als schädlicher Rückgriff anzusehen ist. Auf eine Werthaltigkeit des Pfandes kommt es nicht an. Insoweit gleichlautend mit der von der Finanzverwaltung im BMF-Schreiben vom 4. Juli 2008 vertretenen Auffassung. Weiterlesen

Abzuzinsende Bürgschaftsverpflichtung als nachträgliche Anschaffungskosten der Beteiligung


Wird ein qualifiziert an einer GmbH beteiligter Gesellschafter aus einer eigenkapitalersetzenden Bürgschaft in Anspruch genommen und begleicht er seine Schuld vereinbarungsgemäß in Raten, entstehen nachträgliche Anschaffungskosten nur in Höhe des Tilgungsanteils (Rückgriffsanspruchs). Eine spätere Änderung der Höhe der Ratenzahlung wirkt sich insofern auch auf die nachträglichen Anschaffungskosten des Gesellschafters aus. Weiterlesen

Bundesfinanzhof stellt Verfassungsmäßigkeit der Zinsschranke in Frage


Der Bundesfinanzhof hat Zweifel, ob die steuerliche Sanktionierung von Fremdkapital-Vergütungen an rückgriffsgesicherte Dritte verfassungsrechtlichen Anforderungen standhält. Die Regelung sei zu weit gegriffen, denn dadurch könnten nicht nur sog. Back-to-back-Finanzierungen, sondern auch übliche Fremdfinanzierungen von Kapitalgesellschaften bei Banken erfasst und damit die entsprechenden Zinsaufwendungen der sog. Zinsschranke unterworfen werden. Weiterlesen