PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Wechsel des Durchführungswegs in der betrieblichen Altersversorgung


Die Zahl von Pensionsverpflichtungen bewegt Unternehmen seit Jahren dazu, nach Alternativen zu suchen, um die Auswirkungen von Pensionsrückstellungen auf die Bilanz gering zu halten. Ein gängiges Mittel ist dabei der Wechsel des Durchführungswegs, etwa zu einem Pensionsfonds. Lange Jahre war ungeklärt, ob ein solcher Wechsel – bei inhaltlich unveränderter Fortführung der Versorgungszusage – die Zustimmung der Begünstigten erfordert. Das Bundesarbeitsgericht stellte dann in seinem Urteil vom 12. Juni 2007 fest: Eine Zustimmung ist erforderlich, wenn der Durchführungsweg Bestandteil der arbeitsrechtlichen Versorgungsregelung ist. Da das die praktische Umsetzung erschwert, schlägt die Literatur unter anderem vor, die Versorgungszusagen des Unternehmens um ein Optionsrecht auf Umstellung des Durchführungswegs zu erweitern. Arbeitsrechtlich hinreichend mag diese Vorgehensweise sein, steuerlich sind damit allerdings erhebliche Gefahren verbunden, wie Sie im aktuellen Beitrag lesen.

 

Weiterlesen

Rückstellung für Zulassungskosten eines Pflanzenschutzmittels


Die Kosten für die Zulassung eines neu entwickelten Pflanzenschutzmittels sind Bestandteil der Herstellungskosten für dessen Rezeptur und somit Aufwendungen zur Herstellung eines selbstgeschaffenen immateriellen Wirtschaftsguts. Da diese nicht aktiviert werden dürfen, sind die Kosten steuerlich sofort abziehbar. Die Bildung einer Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten ist grundsätzlich möglich.

Weiterlesen

Rückstellung für Nachbetreuung von Versicherungsverträgen


Versicherungsvertreter müssen den zu erwartenden Aufwand für die Verpflichtung zur Nachbetreuung von Versicherungsverträgen (Bestandspflege) gewinnmindernd in ihrer Bilanz einstellen. Der Bundesfinanzhof hat damit der Finanzverwaltung widersprochen und den zwingenden Ansatz einer Rückstellung grundsätzlich bejaht.

Weiterlesen

Passivierung einer Verpflichtung aus einer Rückverkaufsoption


Zu den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung gehört die Pflicht des Unternehmers in seiner Bilanz für den Schluss eines Geschäftsjahres seine Verbindlichkeiten vollständig auszuweisen. Um die Ausweisung einer solchen Verbindlichkeit ging es auch in einer aktuell veröffentlichten Entscheidung des Bundesfinanzhofs. Konkret war zwischen den Beteiligten die Passivierung einer Verpflichtung aus einer Rückverkaufsoption streitig. Entscheidung der Richter: Für die Verpflichtung eines Kraftfahrzeughändlers, verkaufte Fahrzeuge auf Verlangen des Käufers zurückzukaufen, ist eine Verbindlichkeit in Höhe des dafür vereinnahmten Entgelts auszuweisen.

Weiterlesen