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Steuern & Recht

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Besteuerung von EssenszuschĂĽssen des Arbeitgebers in Form von Restaurantschecks als Sachbezug


Das Finanzgericht Sachsen-Anhalt hat entschieden, dass ein Sachbezug vorliegt, wenn Arbeitnehmern Gutscheine überlassen werden, die sie zum Bezug einer von ihnen selbst auszuwählenden Sach- oder Dienstleistung berechtigen und die bei einem Dritten einzulösen oder auf den Kaufpreis anzurechnen sind. Gegen die Einordnung als Sachbezug spricht weder, dass streitgegenständlichen Restaurantschecks im täglichen Leben ähnlich dem Bargeld verwendbar sein mögen noch die Angabe einer Wertobergrenze auf dem einzelnen Scheck. Weiterlesen

Trockenes Brötchen und Kaffee? – Ein (steuerliches) Frühstück sieht anders aus…


Das Finanzgericht Münster hatte in 2017 entschieden, dass trockene Brötchen in Kombination mit Heißgetränken kein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug in Form eines Frühstücks sind. Beim Bundesfinanzhof steht das Revisionsverfahren in Kürze zur abschließenden Entscheidung an – das Urteil wird jedoch erst nach der Faschingszeit erwartet. Weiterlesen

Jobticket: Geldwerter Vorteil beim Erwerb einer vergĂĽnstigten Jahresnetzkarte


Ein steuerlicher Sachbezug liegt nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs auch dann vor, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter durch Vereinbarung mit einem Verkehrsbetrieb das Recht zum Erwerb einer vergünstigten Jahresnetztkarte (sog. Jobticket) einräumt, soweit sich dies für den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit  für den Arbeitgeber darstellt. Dieser geldwerte Vorteil fließt dem Arbeitnehmer dabei mit Ausübung des Bezugsrechts, also dem Erwerb der Jahresnetzkarten zu.

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Sachbezug durch verbilligte Ăśberlassung von Wohnungen


Überlässt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Wohnungen und werden Nebenkosten teilweise nicht erhoben, liegt eine verbilligte Überlassung nur vor, soweit die tatsächlich erhobene Miete zusammen mit den tatsächlich abgerechneten Nebenkosten die ortsübliche Miete unterschreitet. Dabei muss auch berücksichtigt werden, ob und in welchem Umfang vergleichbare Wohnungen an fremde Dritte günstiger vermietet werden.

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