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Steuern & Recht

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Update: Besteuerung von EssenszuschĂĽssen des Arbeitgebers in Form von Restaurantschecks als Sachbezug


Das Finanzgericht Sachsen-Anhalt hat entschieden, dass ein Sachbezug vorliegt, wenn Arbeitnehmern Gutscheine überlassen werden, die sie zum Bezug einer von ihnen selbst auszuwählenden Sach- oder Dienstleistung berechtigen und die bei einem Dritten einzulösen oder auf den Kaufpreis anzurechnen sind. Gegen die Einordnung als Sachbezug spricht weder, dass streitgegenständlichen Restaurantschecks im täglichen Leben ähnlich dem Bargeld verwendbar sein mögen noch die Angabe einer Wertobergrenze auf dem einzelnen Scheck. Weiterlesen

Die Überlassung eines Jobtickets als Teil eines Mobilitätskonzepts zur Verringerung der Parkplatznot stellt bei den Mitarbeitenden keinen lohnsteuerpflichtigen Sachbezug dar


Die Überlassung eines Jobtickets im Rahmen einer sog. Mobilitätskarte, die in erster Linie auf die Beseitigung der Parkplatznot auf den von der Arbeitgeberin unterhaltenen Parkplätzen gerichtet ist, stellt bei den Mitarbeitenden keinen lohnsteuerpflichtigen Sachbezug dar. Dies hat das Hessische Finanzgericht entschieden. Weiterlesen

Aufwendungen für die Inanspruchnahme einer Eventagentur bei der Bewertung von Sachzuwendungen nach § 8 Abs. 2 Satz 1 und nach § 37b Abs. 1 Satz 2 EStG


Wird die Höhe des dem Arbeitnehmer zugeflossenen Sachbezugs –hier die Teilnahme an einer (betrieblichen) Veranstaltung– im Wege einer Schätzung anhand der Kosten des Arbeitgebers bestimmt, sind in die Schätzungsgrundlage nur solche Kosten des Arbeitgebers einzubeziehen, die geeignet sind, beim Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil auszulösen. Die Aufwendungen fĂĽr einen Eventmanager sind nicht zu berĂĽcksichtigen. In die Bemessungsgrundlage nach § 37b Abs. 1 Satz 2 EStG sind demgegenĂĽber alle der Zuwendung direkt zuzuordnenden Aufwendungen (Einzelkosten) einzubeziehen, ungeachtet, ob sie beim Zuwendungsempfänger einen Vorteil begrĂĽnden können. Besteht die Zuwendung in der kostenlosen oder verbilligten Teilnahme an einer (betrieblichen) Veranstaltung, gehören zu diesen Aufwendungen auch die Kosten eines Eventmanagers. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Trockenes Brötchen und Kaffee? – Ein (steuerliches) Frühstück sieht anders aus…


Das Finanzgericht Münster hatte in 2017 entschieden, dass trockene Brötchen in Kombination mit Heißgetränken kein lohnsteuerpflichtiger Sachbezug in Form eines Frühstücks sind. Beim Bundesfinanzhof steht das Revisionsverfahren in Kürze zur abschließenden Entscheidung an – das Urteil wird jedoch erst nach der Faschingszeit erwartet. Weiterlesen

Jobticket: Geldwerter Vorteil beim Erwerb einer vergĂĽnstigten Jahresnetzkarte


Ein steuerlicher Sachbezug liegt nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofs auch dann vor, wenn der Arbeitgeber dem Mitarbeiter durch Vereinbarung mit einem Verkehrsbetrieb das Recht zum Erwerb einer vergünstigten Jahresnetztkarte (sog. Jobticket) einräumt, soweit sich dies für den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit  für den Arbeitgeber darstellt. Dieser geldwerte Vorteil fließt dem Arbeitnehmer dabei mit Ausübung des Bezugsrechts, also dem Erwerb der Jahresnetzkarten zu.

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Sachbezug durch verbilligte Ăśberlassung von Wohnungen


Überlässt ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Wohnungen und werden Nebenkosten teilweise nicht erhoben, liegt eine verbilligte Überlassung nur vor, soweit die tatsächlich erhobene Miete zusammen mit den tatsächlich abgerechneten Nebenkosten die ortsübliche Miete unterschreitet. Dabei muss auch berücksichtigt werden, ob und in welchem Umfang vergleichbare Wohnungen an fremde Dritte günstiger vermietet werden.

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