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Steuern & Recht

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UmsÀtze aus SortengeschÀften einer Wechselstube als sonstige Leistung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat durch Urteil vom 19. Mai 2010 XI R 6/09 entschieden, dass ein Unternehmer, der auf einem deutschen Flughafen in einer Wechselstube in- und auslĂ€ndische Banknoten und MĂŒnzen im Rahmen von SortengeschĂ€ften an- und verkauft, keine Lieferungen, sondern sonstige Leistungen (Dienstleistungen) ausfĂŒhrt. Die Finanzverwaltung schließt sich dieser Beurteilung an und hat den Umsatzsteuer-Anwendungserlass entsprechend den GrundzĂŒgen des Urteils angepasst.

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Umsatzsteuer: ermĂ€ĂŸigter Steuersatz auf die Abgabe von Speisen zum sofortigen Verzehr


Am 10. MĂ€rz 2011 erging die Entscheidung des EuropĂ€ischen Gerichtshofs in vier verbundenen Rechtssachen. In seinem Urteil bezieht das Gericht Stellung zu der Frage: Wann ist die Abgabe frisch zubereiteter Speisen oder Nahrungsmittel zum sofortigen Verzehr als Lieferung von Nahrungsmitteln zu beurteilen und somit der ermĂ€ĂŸigte Steuersatz anzuwenden? – Alles Wichtige ĂŒber die HintergrĂŒnde der Entscheidung lesen Sie im folgenden Beitrag.

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SortengeschÀft umsatzsteuerlich als sonstige Leistung


Das SortengeschÀft (Geldumtausch) ist keine Lieferung, sondern eine sonstige Leistung. Der Leistungsort ist dort, wo der jeweilige Kunde ansÀssig ist. Ein Vorsteuerabzug kann deshalb insofern anteilig geltend gemacht werden, als dieser mit Leistungen im Zusammenhang steht, die an im Nicht-EG Bereich (Drittlandsgebiet) ansÀssige Kunden erbracht wurden. Die AnsÀssigkeit muss "plausibel" nachgewiesen werden.

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