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Bundesfinanzhof klärt Nachweis für Ansässigkeit eines Leistungsempfängers im Drittland bei Sortengeschäft


Die Frage, ob Sortengeschäfte Lieferungen und sonstige Leistungen sind, ist nicht neu. Der Bundesfinanzhof bezieht in seiner Entscheidung vom 19. Mai 2010 zu diesem Thema jetzt noch einmal klar Stellung. Außerdem konkretisiert er die Nachweispflichten, die einen Vorsteuerabzug bei steuerfreien Sortengeschäften mit Kunden aus dem Drittland ermöglichen. Der folgende Beitrag informiert Sie über die aktuelle Entscheidung und gibt Ihnen zusätzlich Hinweise, wie Sie auch bei anderen Sachverhalten geeignete Nachweise führen können.

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Sortengeschäft umsatzsteuerlich als sonstige Leistung


Das Sortengeschäft (Geldumtausch) ist keine Lieferung, sondern eine sonstige Leistung. Der Leistungsort ist dort, wo der jeweilige Kunde ansässig ist. Ein Vorsteuerabzug kann deshalb insofern anteilig geltend gemacht werden, als dieser mit Leistungen im Zusammenhang steht, die an im Nicht-EG Bereich (Drittlandsgebiet) ansässige Kunden erbracht wurden. Die Ansässigkeit muss "plausibel" nachgewiesen werden.

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