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Steuern & Recht

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Korrektur eines zu hohen Steuerausweises nur nach Rückzahlung des Entgelts


Voraussetzung für die wirksame Berichtigung eines unrichtigen (zu hohen) Umsatzsteuerausweises ist die tatsächliche Rückzahlung des Differenzbetrags an den Leistungsempfänger. Damit folgt die Finanzverwaltung nun auch offiziell den entsprechenden Grundsätzen einer früheren Entscheidung des obersten deutschen Steuergerichts. Weiterlesen

Keine Steuerschuld einer Organgesellschaft aufgrund Rechnungserteilung an Organträger


Das Vorliegen der umsatzsteuerlichen Organschaft führt dazu, dass nur der Organträger nicht aber die Organgesellschaft Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes ist. Alle Außenumsätze der Organgesellschaft werden folglich dem Organträger zugerechnet, der allein umsatzsteuerpflichtig und vorsteuerabzugsberechtigt ist. Erteilt eine Organgesellschaft demnach für Innenleistungen Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis an den Organträger, begründet dies für die Organgesellschaft keine Steuerschuld. Dabei ist es nach Ansicht des Bundesfinanzhofs unerheblich, ob Abrechnungsbelege und Rechnungen von der Organgesellschaft stammen oder auf diese ausgestellt sind.

 

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