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Steuern & Recht

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Keine Steuerpflicht des Veräußerungsgewinns von in Drittstaaten ansässigen Finanzunternehmen


Veräußerungsgewinne von Finanzunternehmen aus Drittstaaten sind vollständig von der Körperschaftsteuer befreit. Mit einem diesbezüglichen Urteil hat das Hessische Finanzgericht zur Frage Stellung genommen, ob die Rückausnahme von der Steuerbefreiung in § 8b Abs. 7 Körperschaftsteuergesetz für solche Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute anwendbar ist, die nicht in EU/EWR ansässig sind. Weiterlesen

Kein pauschales Abzugsverbot für beschränkt steuerpflichtige Körperschaften ohne inländische Betriebsstätte


Die Fiktion nichtabziehbarer Betriebsausgaben bei Erzielung steuerfreier Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an inländischen Kapitalgesellschaften – sog. Schachtelstrafe – geht ins Leere, wenn die veräußernde Kapitalgesellschaft im Inland über keine Betriebsstätte und keinen ständigen Vertreter verfügt. Weiterlesen

Veräußerungskosten und nachträgliche Kaufpreisänderungen bei Anteilsveräußerungen


Die Finanzverwaltung äußert sich in einem aktuellen Schreiben zur Behandlung von nachträglichen Kaufpreisveränderungen und Veräußerungskosten, die vor oder nach dem Wirtschaftsjahr der Anteilsveräußerung entstanden sind und zwar u.a. hinsichtlich der zwingend vorzunehmenden außerbilanziellen Korrekturen, die vom Bundesfinanzhof in zwei früheren Urteilen angemahnt wurden. Weiterlesen

Vereinnahmte Stillhalterprämien bezüglich späterer Anteilsverkäufe steuerpflichtig


Als Stillhalter vereinnahmte Optionsprämien sind nicht Teil des später bei Ausübung der Option erzielten Gewinns aus der Veräußerung von Anteilen und können aus diesem Grund nicht nach § 8b Körperschaftsteuergesetz freigestellt werden. Weiterlesen

Stillhalter-Optionsprämien nicht Teil des steuerfreien Veräußerungsgewinns


Als Stillhalter vereinnahmte Optionsprämien sind nicht Teil des später infolge der Ausübung der Option erzielten Gewinns aus einer Veräußerung der Aktien. Zur Ermittlung des steuerfreien Veräußerungsgewinns ist zwischen Veräußerungs- und Sicherungsgeschäft zu trennen, auch wenn diese handelsrechtlich als Bewertungseinheit zusammengefasst wurden. Weiterlesen

Spätere Wertminderung einer Kaufpreisforderung ist Teil des Veräußerungsgewinns


Die Ermittlung des Veräußerungsgewinns erfolgt stichtagsbezogen auf den Veräußerungszeitpunkt. Eine nachträgliche Wertveränderung der Kaufpreisforderung wegen Uneinbringlichkeit wirkt deswegen auf den Veräußerungszeitpunkt zurück. Der ursprünglich steuerfreie Veräußerungsgewinn muss um den wertberichtigten Betrag gemindert werden.

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