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Steuern & Recht

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Keine Thesaurierungsbegünstigung für Personenunternehmen bei negativem zu versteuernden Einkommen


Die Thesaurierungsbegünstigung des § 34a Einkommensteuergesetz kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn zwar begünstigungsfähige Einkünfte vorhanden sind, das zu versteuernde Einkommen aber negativ ist. Weiterlesen

Berechnung des Ermäßigungshöchstbetrags bei Einkünften aus Gewerbebetrieb


Bei Ermittlung des Ermäßigungshöchstbetrags nach § 35 Einkommensteuergesetz ist die „Summe der positiven Einkünfte“ unter Durchführung eines horizontalen Verlustausgleichs (d. h. zwischen verschiedenen Einkunftsquellen innerhalb derselben Einkunftsart) zu ermitteln. Bei Ehegatten sind jedoch positive Einkünfte des einen nicht mit negativen Einkünften des anderen Ehegatten aus der gleichen Einkunftsart zu verrechnen. Weiterlesen

Tarifermäßigung des Arbeitslohns bei erweitertem Lohnzahlungszeitraum


Arbeitslohn, der für einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten und veranlagungszeitraumübergreifend geleistet wird, kann als Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit nach der sogenannten Fünftelregelung zu besteuern sein, wenn wirtschaftlich vernünftige Gründe für die zusammengeballte Entlohnung vorliegen. Weiterlesen

Anforderungen an einen steuerbegünstigten Veräußerungs- oder Aufgabegewinn


Nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs setzt auch die ab dem Jahr 2001 geltende Rechtslage für einen Veräußerungs- oder Aufgabegewinn voraus, dass alle wesentlichen Betriebsgrundlagen entweder veräußert oder ins Privatvermögen überführt werden.

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Keine Tarifermäßigung für Vergütung aus mehrjähriger Mandatsarbeit


Die Vereinnahmung eines berufsüblichen Honorars für die Bearbeitung eines mehrjährigen Mandats führt bei einem Rechtsanwalt nicht zu begünstigten außerordentlichen Einkünften für eine sich mindestens über zwei Veranlagungszeiträume erstreckende Tätigkeit im Sinne von § 34 Abs. 2 Einkommensteuergesetz. Weiterlesen

Nebeneinander von Progressionsvorbehalt und Tarifermäßigung


Der Progressionsvorbehalt nach § 32b Einkommensteuergesetz (EStG) und die Tarifermäßigung des § 34 Abs. 1  EStG sind mit der Folge nebeneinander anwendbar, dass sich ein negativer Progressionsvorbehalt im Rahmen der Ermittlung des Steuerbetrags wegen des niedrigeren Steuersatzes notwendig steuermindernd auswirkt.

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