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Steuern & Recht

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Gewinnneutrale Realteilung auch bei Ausscheiden nur eines Gesellschafters möglich


Die gewinnneutrale Realteilung einer Personengesellschaft kann auch vorliegen, wenn ein Mitunternehmer unter Übernahme eines Teilbetriebs aus der Gesellschaft ausscheidet und die Mitunternehmerschaft von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt wird. Das hat der Bundesfinanzhof unter Aufgabe seiner bisherigen – restriktiveren – Rechtsprechung entschieden. Weiterlesen

Anforderungen an einen Teilbetrieb bei ZurĂŒckbehalt eines GrundstĂŒcks


Die VerĂ€ußerung eines GeschĂ€ftsbereichs ist nicht als begĂŒnstigte TeilbetriebsverĂ€ußerung anzusehen, wenn ein GrundstĂŒck, das in diesem GeschĂ€ftsbereich genutzt wird und im Eigentum des VerĂ€ußerers steht, nicht mit ĂŒbertragen wurde. Weiterlesen

Einbringung: Aufdeckung stiller Reserven soweit nicht nur Gesellschaftsrechte ĂŒbertragen werden


Die Einbringung zwischen Personengesellschaften im Wege der Abspaltung eines Teilbetriebes ist nur dann erfolgsneutral, wenn der Einbringende dadurch die Rechtsstellung eines Gesellschafters und Mitunternehmers erlangt bzw. ausbaut. Werden weitere Zuzahlungen geleistet, durch die dem Einbringenden keine solchen Positionen vermittelt werden, liegt insoweit ein getrennt von der Einbringung zu beurteilender VerĂ€ußerungsvorgang vor. Weiterlesen

SteuerbegĂŒnstigte TeilpraxisverĂ€ußerung eines Steuerberaters


VerĂ€ußert ein Steuerberater ein BeratungsbĂŒro, kann eine steuerbegĂŒnstigte TeilbetriebsverĂ€ußerung vorliegen, auch wenn der Steuerberater seine TĂ€tigkeit in einem anderen BĂŒro fortsetzt. Dazu muss er die verĂ€ußerte Beratungspraxis als völlig selbstĂ€ndigen Betrieb erworben und bis zu ihrer VerĂ€ußerung im Wesentlichen unverĂ€ndert fortgefĂŒhrt haben. Weiterlesen

Neuer Erlass zum Umwandlungssteuergesetz veröffentlicht


Die Finanzverwaltung hat nach langer Bedenkzeit nun endlich den Anwendungserlass zum Umwandlungssteuergesetz veröffentlicht, und zwar in der Fassung des Gesetz ĂŒber steuerliche Begleitmaßnahmen zur EinfĂŒhrung der EuropĂ€ischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften. FĂŒnf Jahre nach dessen VerkĂŒndung nimmt die Finanzverwaltung auf 172 Seiten erstmals auch zu den Regelungen grenzĂŒberschreitender Sachverhalte Stellung. – Eine umfassende Darstellung des Erlasses und eine Stellungnahme zu den Auffassungen der Finanzverwaltung ist an dieser Stelle aufgrund des Umfangs nicht möglich. Der folgende Beitrag beschrĂ€nkt sich daher auf wesentliche Teilaspekte. – Den kompletten Erlass können Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums einsehen.

 

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Neuer Umwandlungssteuererlass


Mit Inkrafttreten des Gesetzes ĂŒber steuerliche Begleitmaßnahmen zur EinfĂŒhrung der europĂ€ischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (SEStEG) im Jahre 2006 hat sich das Umwandlungssteuerrecht grundlegend geĂ€ndert. Nunmehr fĂŒnf Jahre spĂ€ter soll jetzt der Umwandlungssteuererlass 2011 die mit der Fortentwicklung des deutschen Umwandlungssteuerrechts verbundenen Zweifels- und Auslegungsfragen klĂ€ren. Mit zum Teil gravierenden Folgen fĂŒr die Unternehmen. In einigen FĂ€llen besteht sogar sofortiger Handlungsbedarf, um von der bisherigen fĂŒr den Steuerpflichtigen gĂŒnstigeren Verwaltungsauffassung zu profitieren. Denn grundsĂ€tzlich gilt der Erlass fĂŒr alle offenen FĂ€lle, auf die das SEStEG anzuwenden ist. Allerdings ist die Finanzverwaltung in Teilen den Forderungen nach Übergangsregelungen fĂŒr bis zum Datum der Veröffentlichung des Erlasses im Bundessteuerblatt (erfolgt voraussichtlich am 6. Dezember 2011) durchgefĂŒhrte Umstrukturierungen nachgekommen. Der nachfolgende Beitrag greift einige der wesentlichen Änderungen des 172 Seiten umfassenden Regelwerks auf.

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