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Steuern & Recht

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Wertaufholung erhöht Gewerbeertrag trotz früher nicht wirksamer Teilwertabschreibung


Die Steuergerichte hatten der Frage nachzugehen, ob eine im Jahr 2003 nach substanzorientierter Bewertung vorgenommene Teilwertaufholung den Gewerbeertrag erhöhen darf, obwohl die in 1989 vorgenommene „abführungsbedingte Teilwertabschreibung“ auf die Beteiligung an der Tochtergesellschaft den Gewerbeertrag 1989 nicht gemindert hatte. Im Ergebnis wird dies vom Bundesfinanzhof wie zuvor schon vom Finanzgericht bejaht. Weiterlesen

Teilwertabschreibung bei Anrechnung ausländischer Steuern zu berücksichtigen?


Zu den Betriebsausgaben und Minderungen, die mit in Portugal erzielten Zinseinkünften einer unbeschränkt steuerpflichtigen Bank in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, gehören Depotgebühren und Gewerbesteuer, nicht jedoch Teilwertabschreibungen. Weiterlesen

Bilanzierung mittels Credit Linked Notes gesicherter Darlehensforderungen


Die einschlägigen Vorschriften über die Bildung und Berücksichtigung von bilanziellen Bewertungseinheiten nach dem Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen und des § 254 Handelsgesetzbuch sind nach einer Entscheidung des  Bundesfinanzhofs nicht rückwirkend auf die Zeiträume vor ihrem Inkrafttreten anzuwenden. Weiterlesen

Keine Teilwertabschreibung bei Einnahmeüberschussrechnung und Verschmelzung einer wertlosen GmbH


Befindet sich die Beteiligung an der übertragenden GmbH im Betriebsvermögen des übernehmenden Alleingesellschafters, der als Einzelgewerbetreibender seinen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt, ist es nicht möglich, den Beteiligungsaufwand vor dem steuerlichen Übertragungsstichtag der Verschmelzung als Betriebsausgabe abzuziehen. Ein Betriebsausgabenabzug scheidet auch dann aus, wenn der Beteiligungsaufwand infolge der Verschmelzung nach § 4 Abs. 6 Umwandlungssteuergesetz 2002 unberücksichtigt bleibt. Weiterlesen

Verdeckte Gewinnausschüttung bei Teilwertabschreibung auf Zinsforderungen


Die Forderung auf Darlehensrückzahlung und die Forderung auf Zahlung der vereinbarten Darlehenszinsen sind nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs getrennt voneinander zu bilanzieren. Dementsprechend schlägt die als verdeckte Gewinnausschüttung zu qualifizierende Wertberichtigung der Darlehensforderung auch nicht auf den Ausweis der Zinsforderungen durch.

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Wertaufholung aufgrund vorheriger ausschüttungsbedingter Teilwertabschreibung verfassungsgemäß


Der Erwerb einer Beteiligung inklusive nicht ausgeschütteter offener Rücklagen im Vertrauen auf die Möglichkeit, eine ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung vornehmen zu können ohne dass in künftigen Wirtschaftsjahren eine Pflicht zur Wertaufholung besteht, begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Weiterlesen

Teilwertabschreibung auch bei unbesicherten Darlehen im Konzern


Ein Konzernrückhalt lässt grundsätzlich keinen Schluss auf die Werthaltigkeit eines an eine ausländische Tochtergesellschaft gegebenen Darlehens zu. Es kommt lediglich darauf an, ob der zwischen den Parteien vereinbarte Darlehenszins auch unter Berücksichtigung der fehlenden tatsächlichen Besicherung seiner Höhe nach angemessen war und einem Fremdvergleich standhält. Weiterlesen

Keine Versagung der Teilwertabschreibung aufgrund ungesicherten Darlehens


Teilwertabschreibungen von Darlehensforderungen im Konzern sind nach der bis 2007 geltenden Fassung des Außensteuergesetzes nicht allein deswegen dem steuerlichen Einkommen wieder hinzuzurechnen, weil das Darlehen ohne jede Sicherheit gewährt wurde. Das Finanzamt hatte die mangelnde Fremdüblichkeit einer solchen Vereinbarung gerügt, der Bundesfinanzhof sieht dies differenzierter. Weiterlesen