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Steuern & Recht

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Steuerliche Anerkennung von Verlusten aus Knock-Out-Zertifikaten


Hat ein Steuerpflichtiger in Knock-Out-Zertifikate investiert, die durch Erreichen der Knock-Out-Schwelle verfallen, kann er den daraus resultierenden Verlust nach der seit 1.Januar 2009 unverändert geltenden Rechtslage im Rahmen seiner Einkünfte aus Kapitalvermögen abziehen. Mit seinem Urteil wendet sich der Bundesfinanzhof gegen die Auffassung der Finanzverwaltung. Weiterlesen

Verlust aus dem Verfall von Optionen steuerlich berücksichtigungsfähig


Der Bundesfinanzhof hat gleich in drei Fällen zur steuerlichen Behandlung von Einkünften bei einem Termingeschäft Recht gesprochen. Danach mindern Verluste aus dem Verfall von Optionen die Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die obersten Finanzrichter widersprachen damit ausdrücklich der Auffassung des Bundesfinanzministeriums.

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Zurechnung von Einnahmen aus Finanztermingeschäften zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung


Einnahmen aus außerhalb der Veräußerungsfrist getätigten Finanztermingeschäften sind nach Auffassung des Bundesfinanzhofs einkommensteuerrechtlich nicht per se den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung zuzurechnen. Und dies, obwohl die Zinsswaps im entschiedenen Streitfall ursprünglich zur Begrenzung des Risikos in die Finanzierung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten der vermieteten Immobilien durch variable Darlehen einbezogen waren.

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Verrechnung von Optionsprämien mit Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften für Altjahre verfassungsrechtlich zulässig?


Der Bundesfinanzhof hatte – noch zu altem Einkommensteuerrecht – eine Verrechnung der negativen Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften mit positiven Einkünften aus Stillhalteroptionen abgelehnt. Es bestehen jedoch noch verfassungsrechtliche Restzweifel an der Besteuerung von Options- und Stillhaltergeschäften in den Jahren 1996, 1998 – 2000. Weiterlesen

Verlust aus verfallenen (wertlosen) Optionen steuerlich zu berücksichtigen


Anschaffungs- und Anschaffungsnebenkosten (Optionsprämien) von verfallenen Optionsscheinen stehen unmittelbar mit dem erfolglosen bedingten Termingeschäft in sachlichem Zusammenhang und sind steuerlich abzugsfähig. Damit führt das Finanzgericht Düsseldorf fort, was der Bundesfinanzhof in 2012 – allerdings noch bezüglich der Rechtslage vor Einführung der Abgeltungsteuer – entschieden hat. Weiterlesen

Optionseinräumung auch bei Abschluss eines sog. Kombinationsgeschäfts kein Termingeschäft


Der Bundesfinanzhof hat bezüglich der im Bereich der privaten Vermögensverwaltung erzielten Einkünfte aus dem Verkauf und dem Kauf von Verkaufsoptionen auf den DAX durch betrags- und zeitidentische Kombinationsgeschäfte zur Begrenzung des Verlustrisikos (sog. Put-Spread-Strategie) seine frühere Rechtsprechung bestätigt. Streitjahr war 2002 und betraf somit die alte Rechtslage, d.h. vor Änderung durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008. Weiterlesen