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Steuern & Recht

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Besteuerung des Einbringungsgewinns II


Wird die √ľbernehmende Kapitalgesellschaft innerhalb der siebenj√§hrigen Sperrfrist formwechselnd in eine Personengesellschaft umgewandelt, f√ľhrt dies zu einer Ver√§u√üerung des eingebrachten Anteils i.S. des ¬ß 22 Abs. 2 Satz 1 UmwStG 2006. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Gestaltungsmissbrauch bei Verschmelzung einer „Gewinngesellschaft“ auf eine „Verlustgesellschaft“


Einzelsteuergesetzliche Vorschriften zur Verhinderung von Steuerumgehungen, die tatbestandlich nicht einschlägig sind, schließen die Anwendung des § 42 AO nicht aus. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

R√ľckwirkende Verschmelzung auf den Alleingesellschafter


Die in ¬ß 2 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 angeordnete R√ľckwirkung betrifft nur die Ermittlung des Einkommens der √ľbertragenden K√∂rperschaft und der √úbernehmerin. Diese Norm f√ľhrt daher nicht zum Entstehen eines √úbernahmegewinns bei einem bereits verstorbenen Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft, wenn diese Gesellschaft nach dem Todestag r√ľckwirkend auf ihren neuen Alleingesellschafter verschmolzen wird. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Weiterlesen

Ber√ľcksichtigung eines √úbernahmeverlustes nach ¬ß 4 Abs. 6 Satz 6, 2. Alt. UmwStG


§ 4 Abs. 6 Satz 6, 2. Alt. UmwStG bezieht sich auf sämtliche Anteile, die an der Übernahmeergebnisermittlung i.S.d. § 4 Abs. 4 und 5 KStG teilnehmen; sie ist daher unabhängig davon anwendbar, ob die Anteile an der Kapitalgesellschaft im Privat- oder im Betriebsvermögen gehalten werden. § 4 Abs. 6 Satz 6, 2. Alt. UmwStG erfasst auch Erwerbsvorgänge, die im Zeitraum zwischen dem steuerlichen Übertragungsstichtag und dem Abschluss des Verschmelzungsvertrages erfolgen. Dies hat das Finanzgericht Schleswig-Holstein entschieden. Weiterlesen

Einzelheiten zum Verlustverrechnungsverbot gem. ¬ß 2 Abs. 4 Satz 3 UmwStG bei steuerlicher R√ľckwirkung der Umwandlung


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hat sich umfassend zur Norm des ¬ß 2 Abs. 4 Satz 3 UmwStG ge√§u√üert und u.a. entschieden, dass ¬ß 2 Abs. 4 Satz 3 UmwStG unabh√§ngig von einer Missbrauchsabsicht und nicht f√ľr die Gewerbesteuer anzuwenden ist. Weiterlesen

Bei einem Anteilstausch ist eine bestehende finanzielle Eingliederung des √úbertragenden dem √úbernehmenden als Rechtsnachfolger zuzurechnen


Eine k√∂rperschaftsteuerliche Organschaft kann im Fall eines unterj√§hrigen Anteilstauschs im Jahr des Anteilstauschs entstehen. Dies hat das Finanzgericht D√ľsseldorf entschieden und damit der im Umwandlungssteuererlass enthaltenen Auffassung der Finanzverwaltung widersprochen. Weiterlesen

Keine Ber√ľcksichtigung ertragsteuerlicher R√ľckwirkungen bei der Bewertung des Erwerbs auf den Todeszeitpunkt des Erblassers


Eine ertragsteuerliche R√ľckwirkung, wie sie durch ¬ß 2 UmwStG zugelassen ist, l√§sst die Anwendung des ¬ß 11 ErbStG unber√ľhrt. Denn die Frage, welches Verm√∂gen zum Nachlass eines Erblassers geh√∂rte bzw. was Gegenstand einer unentgeltlichen Zuwendung war, beurteilt sich ausschlie√ülich nach zivil- bzw. erbschaftsteuerrechtlich ma√ügeblichen Verh√§ltnissen zum Bewertungsstichtag. Dies hat das Finanzgericht M√ľnchen entschieden. Weiterlesen

Abzugsfähigkeit der Grunderwerbsteuer


Wird eine – an grundbesitzenden Personengesellschaften beteiligte -Tochterkapitalgesellschaft auf die Mutterkapitalgesellschaft verschmolzen und f√§llt deswegen infolge einer mittelbaren Anteilsvereinigung (¬ß 1 Abs. 3 GrEStG) bei der Muttergesellschaft Grunderwerbsteuer an, so geh√∂rt diese Grunderwerbsteuer zu den „Kosten des Verm√∂gens√ľbergangs‚Äú iSd ¬ß 12 Abs. 2 Satz 1 UmwStG 2006 und ist damit bei der Mutterkapitalgesellschaft nicht als Betriebsausgabe abziehbar. Da ¬ß 12 Abs. 2 Nr. 1 UmwStG keine zeitliche Komponente enth√§lt, ist es auch unerheblich, wenn die Grunderwerbsteuer erst Jahre nach der Verschmelzung festgesetzt worden ist. Dies hat das Finanzgericht M√ľnchen entschieden. Weiterlesen