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Steuern & Recht

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Bestimmung des Veräußerungspreises bei Forderungsabtretung


Wurde als Gegenleistung für die Übertragung einer GmbH-Beteiligung ein Kaufpreis vereinbart, ist dessen Nennwert zum Zeitpunkt der Anteilsübertragung für die Bestimmung des Veräußerungspreises maßgeblich. Akzeptiert der Veräußerer eine Forderungsabtretung, hat die Werthaltigkeit der abgetretenen Forderung keine Auswirkungen auf die Höhe des Veräußerungspreises. Weiterlesen

Einreichung einer Bilanz bei Einbringung als rückwirkendes Ereignis


Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht und werden deren Wirtschaftsgüter erst in einem späteren Veranlagungszeitraum in der Eröffnungsbilanz der GbR erfasst, stellt die Erstellung und Einreichung der Eröffnungsbilanz ein rückwirkendes Ereignis dar, das eine  Änderung des betreffenden Steuerbescheides nach § 175 Abs.1 Abgabenordnung (AO) ermöglicht.

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Bindung des Einbringenden an die bei aufnehmender Gesellschaft angesetzten Werte


Der Einbringende ist grundsätzlich an den von der Kapitalgesellschaft als Wert des eingebrachten Betriebsvermögens angesetzten Teilwert gebunden. Wenn sich dieser nachträglich der Höhe nach ändert, hat dies auch Auswirkungen auf den beim Einbringenden aufgrund eines späteren Anteilsverkaufs zu berücksichtigenden Veräußerungspreis.

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