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Steuern & Recht

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Ertragszuschuss führt zur organschaftlichen Mehrabführung


Steuerlich ist ein vom Gesellschafter gewährter Ertragszuschuss als Einlage zu behandeln, während handelsrechtlich eine Betriebseinnahme vorliegt, die bei einer Organschaft zur Folge hat, dass der Zuschuss mit Abführung des Handelsbilanzgewinns wieder an den Organträger zurückfließt. Das Finanzamt hatte im Streitfall die Erhöhung des Einlagekontos durch den Abzug einer Mehrabführung korrigiert. Zu Recht, wie die Gerichte jetzt urteilten. Weiterlesen

Nur Abweichungen in der Steuerbilanz führen zu organschaftlichen Mehr- oder Minderabführungen


Ist ein gewährter Ertragszuschuss als verdeckte Einlage in der Steuerbilanz zu erfassen oder außerbilanziell zu korrigieren und liegt in der Folge eine organschaftliche Mehrabführung vor? Diese Frage ist derzeit beim Bundesfinanzhof anhängig, nachdem das Finanzgericht München entschieden hat, dass eine Einlage in Form eines Ertragszuschusses, den ein Organträger an die Organgesellschaft zahlt und der den handelsrechtlich abzuführenden Gewinn erhöht hat, als organschaftlich verursachte Mehrabführung gilt. Weiterlesen

Future Service: Verzicht des Gesellschafter-Geschäftsführers einer Kapitalgesellschaft auf eine Pensionsanwartschaft als verdeckte Einlage


In Zeiten der Finanzkrise stehen Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften häufig vor der Frage, wie sie zukünftig mit der ihnen gegenüber erteilten Pensionszusage verfahren sollen, wenn die Pensionsverpflichtung nachhaltig und nachweislich nicht erfüllt werden kann. Ein Verzicht auf die Versorgungszusage lag und liegt daher für viele betroffene Gesellschafter-Geschäftsführer auf der Hand. Mit schwerwiegenden Folgen, denn nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs führt der Verzicht auf eine werthaltige Pensionszusage dann zu einer verdeckten Einlage, wenn das Motiv für den Verzicht in der Gesellschafterstellung zu finden ist. Mit einem aktuell veröffentlichten Schreiben hat sich nun das Bundesfinanzministerium in die Diskussion eingeschaltet.

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Stille Reserven bei Anteilsveräußerungen im Rahmen einer Verschmelzung


Eine nicht den realen Wertverhältnissen entsprechende Verschmelzung, zu deren Durchführung das Kapital der aufnehmenden Kapitalgesellschaft um den Nominalwert der Anteile der übertragenden Kapitalgesellschaft erhöht wird, kann zu einer  verdeckten Einlage zugunsten neuer, im Zuge der Verschmelzung gewährter Geschäftsanteile führen, wenn der Steuerpflichtige sowohl am Übernehmenden wie auch an der Anteilseignerin der übertragenden Kapitalgesellschaft maßgebend beteiligt ist.

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