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Steuern & Recht

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Einkommenserh√∂hung durch eine verdeckte Einlage bei Nichtber√ľcksichtigung einer verdeckten Gewinnaussch√ľttung


Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 18. November 2020 ein Schreiben zur Anwendung des BFH-Urteils vom 13. Juni 2018 (I R 94/15, siehe unseren Blogbeitrag) ver√∂ffentlicht. Darin lehnt das BMF eine Anwendung des 2. Leitsatzes des Urteils √ľber den entschiedenen Einzelfall hinaus ab. Weiterlesen

Zinsforderungen als einlagef√§hige Wirtschaftsg√ľter einer verdeckten Einlage


Die mit √úberlassung von Wertpapieren verbundenen Zinsforderungen stellen ein selbst√§ndiges einlagef√§higes Wirtschaftsgut dar und k√∂nnen daher zu einer verdeckten Einlage f√ľhren. Dies hat das Finanzgericht Baden-W√ľrttemberg entschieden. Weiterlesen

Ertragszuschuss f√ľhrt zur organschaftlichen Mehrabf√ľhrung


Steuerlich ist ein vom Gesellschafter gew√§hrter Ertragszuschuss als Einlage zu behandeln, w√§hrend handelsrechtlich eine Betriebseinnahme vorliegt, die bei einer Organschaft zur Folge hat, dass der Zuschuss mit Abf√ľhrung des Handelsbilanzgewinns wieder an den Organtr√§ger zur√ľckflie√üt. Das Finanzamt hatte im Streitfall die Erh√∂hung des Einlagekontos durch den Abzug einer Mehrabf√ľhrung korrigiert. Zu Recht, wie die Gerichte jetzt urteilten. Weiterlesen

Nur Abweichungen in der Steuerbilanz f√ľhren zu organschaftlichen Mehr- oder Minderabf√ľhrungen


Ist ein gew√§hrter Ertragszuschuss als verdeckte Einlage in der Steuerbilanz zu erfassen oder au√üerbilanziell zu korrigieren und liegt in der Folge eine organschaftliche Mehrabf√ľhrung vor? Diese Frage ist derzeit beim Bundesfinanzhof anh√§ngig, nachdem das Finanzgericht M√ľnchen entschieden hat, dass eine Einlage in Form eines Ertragszuschusses, den ein Organtr√§ger an die Organgesellschaft zahlt und der den handelsrechtlich abzuf√ľhrenden Gewinn erh√∂ht hat, als organschaftlich verursachte Mehrabf√ľhrung gilt. Weiterlesen

Future Service: Verzicht des Gesellschafter-Gesch√§ftsf√ľhrers einer Kapitalgesellschaft auf eine Pensionsanwartschaft als verdeckte Einlage


In Zeiten der Finanzkrise stehen Gesellschafter-Gesch√§ftsf√ľhrer von Kapitalgesellschaften h√§ufig vor der Frage, wie sie zuk√ľnftig mit der ihnen gegen√ľber erteilten Pensionszusage verfahren sollen, wenn die Pensionsverpflichtung nachhaltig und nachweislich nicht erf√ľllt werden kann. Ein Verzicht auf die Versorgungszusage lag und liegt daher f√ľr viele betroffene Gesellschafter-Gesch√§ftsf√ľhrer auf der Hand. Mit schwerwiegenden Folgen, denn nach st√§ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs f√ľhrt der Verzicht auf eine werthaltige Pensionszusage dann zu einer verdeckten Einlage, wenn das Motiv f√ľr den Verzicht in der Gesellschafterstellung zu finden ist. Mit einem aktuell ver√∂ffentlichten Schreiben hat sich nun das Bundesfinanzministerium in die Diskussion eingeschaltet.

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Stille Reserven bei Anteilsveräußerungen im Rahmen einer Verschmelzung


Eine nicht den realen Wertverh√§ltnissen entsprechende Verschmelzung, zu deren Durchf√ľhrung das Kapital der aufnehmenden Kapitalgesellschaft um den Nominalwert der Anteile der √ľbertragenden Kapitalgesellschaft erh√∂ht wird, kann zu einer  verdeckten Einlage zugunsten neuer, im Zuge der Verschmelzung gew√§hrter Gesch√§ftsanteile f√ľhren, wenn der Steuerpflichtige sowohl am √úbernehmenden wie auch an der Anteilseignerin der √ľbertragenden Kapitalgesellschaft ma√ügebend beteiligt ist.

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