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Steuern & Recht

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Keine Freibetragsgrenze bei negativer Hinzurechnung der Verlustübernahme des stillen Gesellschafters


Im Fall der Verlustbeteiligung eines stillen Gesellschafters sind auch sog. negative Hinzurechnungsbeträge bei der Ermittlung des Gewerbeertrags anzusetzen. Dabei setzt die Berücksichtigung solcher Beträge nicht zusätzlich ein Überschreiten der negativen Betragsgrenze von minus 100.000 EUR voraus. Mit anderen Worten: Die Freibetragsgrenze von 100.000 Euro ist nur auf eine positive Summe anwendbar, ein Negativsaldo mindert zu 25% den Gewerbeertrag. Weiterlesen

Körperschaftsteuerliche Organschaft: Vereinbarung der Verlustübernahme


Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder nimmt das Bundesfinanzministerium (BMF) mit Schreiben vom 19. Oktober 2010 Stellung zur ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), nach der es für die körperschaftsteuerliche Organschaft mit einer GmbH als Organgesellschaft einer ausdrücklichen Vereinbarung zur Verlustübernahme bedarf.

 

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Gängige Verlustübernahmevereinbarung ausreichend für körperschaftsteuerliche Organschaft


In der Praxis herrschte bislang erhebliche Unsicherheit darüber, wie die Verlustklausel im Ergebnisabführungsvertrag mit einer Organ-GmbH formuliert sein muss. Der Bundesfinanzhof (BFH) sah die Organschaftsvoraussetzungen im Ergebnis bereits als gegeben an, wenn in dem Vertrag insgesamt auf die Vorschriften des Paragrafen 302 verwiesen wird.

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