PwC

Steuern & Recht

Steuern & Recht

Bundesverfassungsgericht: Verfassungswidrigkeit der Verlustabzugsbeschränkung bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 Körperschaftsteuergesetz


Gem√§√ü einem heute ver√∂ffentlichten Beschluss hat das Bundesverfassungsgericht bereits am 29. M√§rz 2017 entschieden, dass ¬ß 8c Satz 1 K√∂rperschaftsteuergesetz in der bis 2009 geltenden Fassung ‚Äď wonach nicht genutzte Verluste einer Kapitalgesellschaft anteilig wegfallen, wenn innerhalb von f√ľnf Jahren mehr als 25 und bis zu 50 Prozent der Anteile an einen Erwerber √ľbertragen werden ‚Äď mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Artikels 3 Absatz 1 Grundgesetz unvereinbar ist (Az. 2 BvL 6/11). Weiterlesen

Mindestbesteuerung: Abweichende Festsetzung aus Billigkeitsgr√ľnden versagt


Verst√∂√üt die sogenannte Mindestbesteuerung in F√§llen, in denen durch eine Teilwertabschreibung zun√§chst ein Verlust entstanden ist, der durch eine in einem folgenden Veranlagungszeitraum durchgef√ľhrte korrespondierende Wertaufholung u.a. aufgrund der Verlustverrechnungsbeschr√§nkungen nicht direkt vollst√§ndig verrechnet werden kann, gegen das Leistungsf√§higkeitsprinzip und das objektive Nettoprinzip? Diese Frage hat der Bundesfinanzhof abschlie√üend gekl√§rt und das Urteil des D√ľsseldorfer Finanzgerichts aufgehoben.

Weiterlesen

Neuausrichtung der Verlustverrechnung bei Körperschaften


Anteilseignerwechsel und die Aufnahme neuer Investoren sind k√ľnftig ohne Wegfall nicht genutzter Verluste einer K√∂rperschaft m√∂glich. Dazu haben Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei K√∂rperschaften beschlossen.

Weiterlesen

Kein gewerbesteuerlicher Verlustvortrag bei Verschmelzung von Personengesellschaften


Im Fokus der Entscheidung des Bundesfinanzhofs stand die mitunternehmerbezogene Verlustverrechnung bei sog. doppelstöckigen Personengesellschaften. Fazit der Richter: Bei einer Verschmelzung der Ober- auf die Unterpersonengesellschaft entfällt der gewerbesteuerliche Verlustvortrag, denn die Obergesellschaft ist als Mitunternehmerin der Unterpersonengesellschaft Trägerin des Verlustabzugs  Weiterlesen

Keine Verlustfeststellung nach Ablauf der Festsetzungsfrist


Ein verbleibender Verlustvortrag kann nach Ablauf der Festsetzungsfrist nicht mehr f√ľr k√ľnftige und noch offene Jahre gesondert festgestellt werden, wenn in den abgelaufenen, bereits verj√§hrten Jahren ausreichende Gesamtbetr√§ge der Eink√ľnfte zur Komensation vorhanden waren.

Weiterlesen