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Steuern & Recht

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Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand von Wohnungen


Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 11. Dezember 2012 die Grundsätze präzisiert, unter welchen Voraussetzungen Aufwendungen für langjährig leerstehende Wohnimmobilien als vorab entstandene Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar sind. Weiterlesen

Änderung der Rechtsprechung: Nachträgliche Schuldzinsen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung


Schuldzinsen, die auf Verbindlichkeiten entfallen, welche der Finanzierung von Anschaffungskosten eines vermieteten Wohngrundstücks dienen, können auch bei einer steuerbaren Veräußerung der Immobilie weiter als (nachträgliche) Werbungskosten abgezogen werden. Der Bundesfinanzhof knüpfte an diese Rechtsauffassung die Bedingung, dass die Verbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden. Damit hält der Bundesfinanzhof an seiner bisherigen – restriktiveren – Rechtsprechung zur beschränkten Abziehbarkeit nachträglicher Schuldzinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nicht länger fest.

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Kosten für Neu-und Umbau eines Mehrfamilienhauses keine Werbungskosten


Bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung dürfen Aufwendungen dann nicht als Werbungskosten abgezogen werden, wenn es sich um Anschaffungs- oder Herstellungskosten handelt. In diesem Fall kommt nur eine Berücksichtig im Rahmen der planmäßigen Abschreibung in Frage. Werden wesentliche Teile eines Gebäudes oder eines Teils davon abgerissen und durch neue ersetzt, sind die entsprechenden Aufwendungen Herstellungskosten. Der Grund des Umbaus ist für die Beurteilung nicht ausschlaggebend.

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