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Steuern & Recht

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Kein Abzug nachträglicher Schuldzinsen nach Veräußerung des Vermietungsobjekts


Ein Veranlassungszusammenhang von nachträglichen Schuldzinsen mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ist nach höchstrichterlichem Verständnis zu verneinen, wenn die Schuldzinsen auf Verbindlichkeiten entfallen, die durch den Erlös aus der Veräußerung des damit finanzierten Grundstücks hätten getilgt werden können. Weiterlesen

Ertrag aus Darlehensverzicht bei Verkauf inländischer Immobilie nicht steuerpflichtig


Der Darlehensverzicht gegenüber einer ausländischen Kapitalgesellschaft mit Immobilienbesitz im Inland ist nicht steuerbar und führt nicht zur inländischen (beschränkten) Steuerpflicht, sofern keine inländische Betriebsstätte oder kein ständiger Vertreter bestellt ist. Dies ist das Fazit des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg. Weiterlesen

Niedrigerer AfA-Satz für ausländische Gesellschaften – ein Verstoß gegen die Kapitalverkehrsfreiheit?


Das Finanzgericht Köln hatte sich bezüglich der noch bis einschließlich 2008 geltenden Rechtslage mit der Frage zu befassen, in welcher Höhe eine luxemburgische Kapitalgesellschaft in Deutschland Abschreibungen auf hier erworbene Immobilien, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, geltend machen kann. Der Argumentation der Gesellschaft, die unterschiedliche Behandlung von inländischen und ausländischen Kapitalgesellschaften (AfA-Satz von 3% gegenüber 2% für beschränkt Steuerpflichtige) verstoße gegen die Kapitalverkehrsfreiheit, stimmte das Finanzgericht im Ergebnis zu. Allerdings hat der Bundesfinanzhof noch das letzte Wort. Weiterlesen

Nachweis der Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand von Wohnungen


Bei langjährigem Leerstand einer Wohnung muss der Eigentümer die (fortdauernde und ernsthafte) Vermietungsabsicht nachweisen und ggf. auch zu Zugeständnissen hinsichtlich Mietzins und Mietdauer bereit sein und möglicherweise auch die Attraktivität des Objekts erhöhen. Weiterlesen

Steuerliche Behandlung von Notar- und Gerichtskosten bei gescheiterter Grundstücksveräußerung


Aufwendungen wie zum Beispiel Notar- und Gerichtskosten, die anfallen, weil der Steuerpflichtige sein vermietetes Grundstück veräußern will, sind nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Sie können nach Ansicht des Bundesfinanzhofs aber auch nicht bei den privaten Veräußerungsgeschäften berücksichtigt werden, wenn das Grundstück zwar innerhalb der maßgebenden Veräußerungsfrist hätte veräußert werden sollen, es aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht zu der Veräußerung kommt.

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Keine gewerbliche Prägung bei Vermietung einer ausländischen Personengesellschaft


Der in den Doppelbesteuerungsabkommen verwendete Begriff "gewerbliche Gewinne eines Unternehmens" umfasst nicht Einkünfte aus einer inhaltlich zum Bereich der Vermögensverwaltung gehörenden und im innerstaatlichen Recht nur im Wege einer Fiktion dem Bereich der Gewerblichkeit zugewiesenen Tätigkeit. Das Besteuerungsrecht richtet sich in erster Linie nach der Art der tatsächlich erzielten Einkünfte.

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