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Steuern & Recht

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Vorsteuerabzugsrecht einer GmbH aus Bauerrichtungskosten


Hat eine GmbH auf ihrem Betriebsgrundstück ein Gebäude errichtet, das sie teilweise unternehmerisch nutzt und teilweise ihren Gesellschafter-Geschäftsführern unentgeltlich für deren private Wohnzwecke überlasst, kann der GmbH nach Auffassung des Bundesfinanzhofs ein Vorsteuerabzugsrecht aus den Bauerrichtungskosten zustehen. Die obersten Finanzrichter stellten in ihrem Urteil allerdings auch klar, dass es sich bei einer im Miet- oder Anstellungsvertrag vereinbarten Nutzungsüberlassung der vier Wände umsatzsteuerlich um eine steuerfreie Vermietung handelt. In diesem Fall wäre der Vorsteuerabzug aus den Bauerrichtungskosten dann ausgeschlossen.

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Unternehmereigenschaft beim Betrieb von Kraft-Wärmekopplungsanlagen


In Vergangenheit haben die Finanzämter den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung von Blockheizkraftwerken regelmäßig mit der Begründung abgelehnt, dass die Betreiber keine Unternehmer seien, da sie nur geringe Einnahmen im Jahr erzielen könnten. Dieser Verwaltungsauffassung erteilte der Bundesfinanzhof bereits in einem Urteil aus dem Jahre 2008 eine klare Absage. Mit mehrjähriger Verspätung hat nun das Bundesfinanzministerium auf das Münchner Urteil mit einer neuen Verwaltungsanweisung reagiert.

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Kein Vorsteuerabzug für Erschließungskosten


Beabsichtigt ein Unternehmer bereits bei Empfang einer Leistung diese ausschließlich und unmittelbar für eine unentgeltliche Entnahme zu verwenden, kann er einen Vorsteuerabzug selbst dann nicht in Anspruch nehmen, wenn er mit dieser Entnahme mittelbar Ziele verfolgt, die ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen würden.

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Vorsteuerabzug bei Programmen zur Bindung von Kunden mit Treuepunkten


Treuepunkte sind ein beliebtes Mittel, um Kunden an ein Handelsunternehmen zu binden. Regelmäßig stellte sich in der Vergangenheit die Frage nach der Möglichkeit des Vorsteuerabzugs aus diesen Rechnungen. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat nun Klarheit gebracht über Fragen, die in der Literatur bislang umstritten waren. Alles Wichtige dazu lesen Sie im folgenden Beitrag.

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Kein Vorsteuerabzug aus Rechnungen über Dienstleistungen zur Erfüllung einkommensteuerrechtlicher Pflichten


Einen Vorsteuerabzug aus Rechnungen für Dienstleistungen, zur Erfüllung einkommensteuerlicher Pflichten der Gesellschafter einer Personengesellschaft, hat der Bundesfinanzhof in einer jüngeren Entscheidung wiederum verneint. – Was dies bedeutet, sagt Ihnen der folgende Beitrag.

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Vorsteuerabzug bei innergemeinschaftlichen Erwerben


Unternehmer sind gut beraten, in Fällen innergemeinschaftlicher Erwerbe die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Landes zu verwenden, in welchem die Beförderung oder Versendung endet. Ansonsten muss der Nachweis geführt werden, dass eine Besteuerung im Mitgliedstaat der Beendigung des Versand oder der Beförderung erfolgte.

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Vorsteuerabzug beim Ankauf von ins Ausland vermieteten Fahrzeugen


Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem Leasingfall entschieden, dass der Umstand, dass ein Mitgliedstaat wegen der Einordnung eines bestimmten Handelsgeschäfts auf der folgenden Stufe keine Mehrwertsteuer erhoben hat, einem Steuerpflichtigen nicht das Recht auf den Abzug der in einem anderen Mitgliedstaat entrichteten Vorsteuer nehmen kann.

 

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Kein Vorsteuerabzug für Leistungen zur Erfüllung steuerlicher Plichten der Gesellschafter


Eine Personengesellschaft kann die in Rechnung gestellte Umsatzsteuer für von ihr bezogene Dienstleistungen, die der Erfüllung einkommensteuerrechtlicher Verpflichtungen ihrer Gesellschafter dienen, nicht als Vorsteuer abziehen. Die Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen ist nichtunternehmerisch veranlasst.

 

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Sortengeschäft umsatzsteuerlich als sonstige Leistung


Das Sortengeschäft (Geldumtausch) ist keine Lieferung, sondern eine sonstige Leistung. Der Leistungsort ist dort, wo der jeweilige Kunde ansässig ist. Ein Vorsteuerabzug kann deshalb insofern anteilig geltend gemacht werden, als dieser mit Leistungen im Zusammenhang steht, die an im Nicht-EG Bereich (Drittlandsgebiet) ansässige Kunden erbracht wurden. Die Ansässigkeit muss "plausibel" nachgewiesen werden.

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