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Steuern & Recht

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Beschränkung des Betriebsausgabenabzugs auf in Niederlanden ansässige Konzerne teilweise europarechtswidrig


Die Weigerung der niederländischen Steuerverwaltung, die an ein ausländisches verbundenes Unternehmen gezahlten Darlehenszinsen zum Abzug zuzulassen, steht im Widerspruch zur unionsrechtlich garantierten Niederlassungsfreiheit. Anders verhält es sich hinsichtlich der Weigerung, Währungsverluste steuerlich anzuerkennen. Dies hat der Europäische Gerichtshof in zwei verbunden Rechtssachen entschieden. Weiterlesen

Keine Berücksichtigung von Währungsverlusten bei Liquidation einer ausländischen Unterpersonengesellschaft


Ist eine deutsche Personengesellschaft an einer US-amerikanischen Personengesellschaft beteiligt, mindert ein Währungsverlust aus der Liquidation der ausländischen Personengesellschaft nicht den im Inland steuerpflichtigen Gewerbeertrag. Weiterlesen

Nichtabzugsfähigkeit von Wechselkursverlusten bei Veräußerung ausländischer Tochtergesellschaft mit EU-Recht vereinbar


Eine nationale (hier: schwedische) Regelung, nach der Währungsverluste anlässlich der Veräußerung einer ausländischen Tochtergesellschaft vom steuerlichen Abzug ausgeschlossen sind, ist mit dem EU-Recht vereinbar und stellt keinen Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit dar. Weiterlesen

Verluste aufgrund von Währungskursschwankungen nicht abziehbar


Verluste aus der Aufnahme und Tilgung von Fremdwährungsdarlehen können nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden. Solche Währungskursschwankungen gehörten bis zur Einführung der Abgeltungssteuer zum nichtsteuerbaren Bereich, sofern es sich nicht um private Veräußerungsgeschäfte handelte.

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