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Steuern & Recht

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Aufwendungen für Geburtstagsfeier als Werbungskosten


Aufwendungen für eine Feier anlässlich eines Geburtstags werden von der Finanzverwaltung im Allgemeinen nicht als Werbungskosten anerkannt. Allerdings kann sich trotz des „herausgehobenen persönlichen Ereignisses“ aus den übrigen Umständen des einzelnen Falls ergeben, dass die Kosten für eine solche Feier ausnahmsweise ganz oder teilweise beruflich veranlasst sind. Mit der Folge, dass in diesem Fall ein Werbungskostenabzug möglich ist.

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Aufwendungen für die Feier eines Dienstjubiläums


Aufwendungen für eine betriebsinterne Feier anlässlich eines Dienstjubiläums können nach Auffassung des Bundesfinanzhofs nahezu ausschließlich beruflich veranlasst und damit als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen sein, wenn der Arbeitnehmer die Gäste nach abstrakten berufsbezogenen Kriterien einlädt.

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Werbungskosten versus Entfernungspauschale: Steuerliche Berücksichtigung von Fahrtkosten bei Vermietungseinkünften


Ob Reparaturen, Ablesung von Zählerständen oder ein Gespräch mit den Mietern – Besuche im vermieteten Objekt stehen bei Vermietern regelmäßig auf der To-Do-Liste. Jede Fahrt zum Mietobjekt kann dabei steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Im Regelfall machen Vermieter diese Fahrtkosten mit einer Pauschale von 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer als Werbungskosten geltend. Die ungünstigere Entfernungspauschale (0,30 Euro nur für jeden Entfernungskilometer) ist aber dann anzuwenden, wenn das Vermietungsobjekt ausnahmsweise die regelmäßige Tätigkeitsstätte des Vermieters ist. Dies hat der Bundesfinanzhof in einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 1. Dezember 2015 nunmehr klargestellt.

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Nachträgliche Werbungskosten: Zinszahlungen eines ehemaligen Gesellschafters wegen der Nachhaftung für Darlehensverbindlichkeiten


Sogenannte „nachträgliche Schuldzinsen“ können nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung einer zur Vermietung bestimmten Immobilie grundsätzlich weiter als Werbungskosten abgezogen werden, wenn und soweit die Darlehensverbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden können.

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Verlust aus dem Verfall von Optionen steuerlich berücksichtigungsfähig


Der Bundesfinanzhof hat gleich in drei Fällen zur steuerlichen Behandlung von Einkünften bei einem Termingeschäft Recht gesprochen. Danach mindern Verluste aus dem Verfall von Optionen die Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die obersten Finanzrichter widersprachen damit ausdrücklich der Auffassung des Bundesfinanzministeriums.

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Risikolebensversicherungsbeiträge sind keine Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung


Beiträge für Risikolebensversicherungen, welche der Absicherung von Darlehen dienen, die zur Finanzierung der Anschaffungskosten eines der Einkünfteerzielung dienenden Immobilienobjekts aufgenommen werden, sind auch dann nicht als Werbungskosten bei Vermietungseinkünften zu berücksichtigen, wenn der Versicherungsvertragsabschluss durch das finanzierende Kreditinstitut vorgegeben war.

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Mittelbare Beteiligung: Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten


Mit aktuell veröffentlichtem Urteil stellt der Bundesfinanzhof klar, dass Erwerbsaufwand den Einkünften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Die Übernahme einer Bürgschaft durch den Arbeitnehmer zu Gunsten seines in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft tätigen Arbeitgebers kann dabei durch das Arbeitsverhältnis veranlasst sein.

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Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten


Erwerbsaufwand ist den Einkünften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Dabei ist es nach Auffassung des Bundesfinanzhofs nicht ausgeschlossen, dass auch im Fall einer gegenwärtig ausgeübten Erwerbstätigkeit ein Erwerbsaufwand wirtschaftlich vorrangig durch eine zunächst nur angestrebte andere Erwerbstätigkeit veranlasst und dementsprechend dieser zuzurechnen ist (Klarstellung des BFH-Urteils vom 16. November 2011 VI R 97/10).

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