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Steuern & Recht

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Nachträgliche Werbungskosten: Zinszahlungen eines ehemaligen Gesellschafters wegen der Nachhaftung für Darlehensverbindlichkeiten


Sogenannte „nachträgliche Schuldzinsen“ können nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung einer zur Vermietung bestimmten Immobilie grundsätzlich weiter als Werbungskosten abgezogen werden, wenn und soweit die Darlehensverbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden können.

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Verlust aus dem Verfall von Optionen steuerlich berücksichtigungsfähig


Der Bundesfinanzhof hat gleich in drei Fällen zur steuerlichen Behandlung von Einkünften bei einem Termingeschäft Recht gesprochen. Danach mindern Verluste aus dem Verfall von Optionen die Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die obersten Finanzrichter widersprachen damit ausdrücklich der Auffassung des Bundesfinanzministeriums.

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Risikolebensversicherungsbeiträge sind keine Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung


Beiträge für Risikolebensversicherungen, welche der Absicherung von Darlehen dienen, die zur Finanzierung der Anschaffungskosten eines der Einkünfteerzielung dienenden Immobilienobjekts aufgenommen werden, sind auch dann nicht als Werbungskosten bei Vermietungseinkünften zu berücksichtigen, wenn der Versicherungsvertragsabschluss durch das finanzierende Kreditinstitut vorgegeben war.

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Mittelbare Beteiligung: Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten


Mit aktuell veröffentlichtem Urteil stellt der Bundesfinanzhof klar, dass Erwerbsaufwand den Einkünften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Die Übernahme einer Bürgschaft durch den Arbeitnehmer zu Gunsten seines in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft tätigen Arbeitgebers kann dabei durch das Arbeitsverhältnis veranlasst sein.

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Werbungskosten des Arbeitnehmers aus Bürgschaftsverlusten


Erwerbsaufwand ist den Einkünften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Dabei ist es nach Auffassung des Bundesfinanzhofs nicht ausgeschlossen, dass auch im Fall einer gegenwärtig ausgeübten Erwerbstätigkeit ein Erwerbsaufwand wirtschaftlich vorrangig durch eine zunächst nur angestrebte andere Erwerbstätigkeit veranlasst und dementsprechend dieser zuzurechnen ist (Klarstellung des BFH-Urteils vom 16. November 2011 VI R 97/10).

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Rückzahlung von Bestechungsgeldern als Werbungskosten bei sonstigen Einkünften


Von einem Arbeitnehmer erhaltene Bestechungsgelder sind als Einnahmen aus sonstigen Leistungen (§ 22 Nr. 3 Einkommensteuergesetz) zu versteuern. Die spätere Rückzahlung ist als Werbungskosten nur bei dieser Einkunftsart zu berücksichtigen. Weiterlesen

Aufwendungen für berufliche Nutzung eines Privatflugzeugs keine Werbungskosten


Ein GmbH-Geschäftsführer kann Aufwendungen für die berufliche Nutzung eines selbstgesteuerten Privatflugzeugs und für den Erwerb einer internationalen Fluglizenz wegen privater Mitveranlassung nicht als Werbungskosten abziehen. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden. Weiterlesen

Kosten aus Anlass eines Priesterjubiläums keine Werbungskosten


Die Steuergesetze sind auch dem Bundesfinanzhof heilig, deswegen müssen sie für jedermann gleich und korrekt umgesetzt werden: Aufwendungen für die Feier eines 25-jährigen Priesterjubiläums können nicht als Werbungskosten abgezogen werden; die Feier ist nicht der beruflichen Sphäre zuzuordnen – Art und Umfang der Feierlichkeiten ließen den Gerichten keine andere Wahl. Weiterlesen

Kein Werbungskostenabzug von Zinsen bei Refinanzierung von Kapitallebensversicherungen


Zinsaufwendungen aus der Fremdfinanzierung von Beiträgen zu einer Lebensversicherung, die nicht zu entsprechenden steuerpflichtigen Kapitalerträgen führt, können nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden. Diese gefestigte Meinung des Bundesfinanzhofs gilt auch, wenn die Lebensversicherung dazu dient, einen Immobilienkredit einer vom Steuerpflichtigen beherrschten GmbH zu tilgen. Weiterlesen

Verlust von Genussrechtskapital als Werbungskosten


Ein Arbeitnehmer kann den insolvenzbedingten Verlust von Genussrechtskapital als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit geltend machen, wenn die Investition in einem relevanten Zusammenhang zu dem Arbeitsverhältnis steht und nicht auf Renditeerwartungen beruht – so ein nicht rechtskräftiges Urteil des Finanzgerichts Köln. Weiterlesen