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Steuern & Recht

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Keine zeitliche Verrechnungsreihenfolge in § 8b Abs. 8 Satz 2 KStG


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Wertaufholungen, denen in früheren Jahren sowohl steuerwirksame als auch steuerunwirksame Anteilsabschreibungen auf den niedrigeren Teilwert vorangegangen sind, nach § 8b Abs. 8 Satz 2 KStG vorrangig mit dem Gesamtvolumen früherer steuerunwirksamer Teilwertabschreibungen zu verrechnen sind. Weiterlesen

Wertaufholung einer GmbH-Beteiligung mindert steuerneutrale Gewinnübertragung


Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Übertragung eines (Veräußerungs-)Gewinns nach § 6b Einkommensteuergesetz auch im Rahmen der Veräußerung eines begünstigten Wirtschaftsguts an eine Schwesterpersonengesellschaft möglich ist. Jedoch hat er auch klargestellt, dass der im Streitfall für eine steuerneutrale Übertragung nach § 6b Einkommensteuergesetz zur Verfügung stehende Gewinn aus der Veräußerung der Beteiligung an einer GmbH um den Betrag einer Wertaufholung für eine früher vorgenommene Teilwertabschreibung zu mindern ist. Weiterlesen

Wertaufholungsverpflichtung nach Einbringung von Betriebsvermögen


Eine gewinnerhöhende Wertaufholung ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs auch dann vorzunehmen, wenn nach einer ausschüttungsbedingten Teilwertabschreibung von GmbH-Anteilen diese später wieder werthaltig werden. Etwa weil der GmbH durch einen begünstigten Einbringungsvorgang neues Betriebsvermögen zugeführt wird.

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Wertaufholung erhöht Gewerbeertrag trotz früher nicht wirksamer Teilwertabschreibung


Die Steuergerichte hatten der Frage nachzugehen, ob eine im Jahr 2003 nach substanzorientierter Bewertung vorgenommene Teilwertaufholung den Gewerbeertrag erhöhen darf, obwohl die in 1989 vorgenommene „abführungsbedingte Teilwertabschreibung“ auf die Beteiligung an der Tochtergesellschaft den Gewerbeertrag 1989 nicht gemindert hatte. Im Ergebnis wird dies vom Bundesfinanzhof wie zuvor schon vom Finanzgericht bejaht. Weiterlesen

Mindestbesteuerung: Abweichende Festsetzung aus Billigkeitsgründen versagt


Verstößt die sogenannte Mindestbesteuerung in Fällen, in denen durch eine Teilwertabschreibung zunächst ein Verlust entstanden ist, der durch eine in einem folgenden Veranlagungszeitraum durchgeführte korrespondierende Wertaufholung u.a. aufgrund der Verlustverrechnungsbeschränkungen nicht direkt vollständig verrechnet werden kann, gegen das Leistungsfähigkeitsprinzip und das objektive Nettoprinzip? Diese Frage hat der Bundesfinanzhof abschließend geklärt und das Urteil des Düsseldorfer Finanzgerichts aufgehoben.

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Keine teilwertberichtigende Wertaufholung bei umwandlungsbegünstigtem Einbringungsvorgang


Werden Anteile an einer aufnehmenden GmbH zuvor ausschüttungsbedingt auf den niedrigeren Teilwert abgeschrieben und erfolgt anschließend eine Wertsteigerung der GmbH-Anteile, die ausschließlich auf einen begünstigten Einbringungsvorgang (§§ 20, 21 Umwandlungssteuergesetz 1995) zurückzuführen ist, ist keine gewinnerhöhende Wertaufholung möglich. Weiterlesen

Wertaufholung aufgrund vorheriger ausschüttungsbedingter Teilwertabschreibung verfassungsgemäß


Der Erwerb einer Beteiligung inklusive nicht ausgeschütteter offener Rücklagen im Vertrauen auf die Möglichkeit, eine ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung vornehmen zu können ohne dass in künftigen Wirtschaftsjahren eine Pflicht zur Wertaufholung besteht, begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Weiterlesen

Wertaufholung von Teilwertabschreibungen auf Beteiligungen an Organgesellschaften


Ob eine Teilwertabschreibung einer 100%-igen GmbH-Beteiligung aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung gerechtfertigt ist, beurteilt sich nicht nur anhand der Ertragslage und der Ertragsaussichten der Gesellschaft, sondern auch an ihrem Vermögenswert und ihrer funktionalen Bedeutung im Unternehmensverbund. Weiterlesen

Teilwertabschreibung und voraussichtlich dauernde Wertminderung


Das Bundesfinanzministerium hatte im Januar 2014 den Entwurf eines Schreibens zur Teilwertabschreibung an diverse Verbände versandt. Hintergrund für die Überarbeitung der bisherigen Verwaltungsauffassung ist die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes zu dieser Problematik, vor allem aus 2011. Nunmehr hat die Verwaltung das endgültige Schreiben veröffentlicht. Weiterlesen

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens


Ab 2009 gilt für betriebliche Anleger das Teileinkünfteverfahren, welches im Zuge des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 an die Stelle des damaligen Halbeinkünfteverfahrens getreten war. Das Halbeinkünfteverfahren hatte seinerzeit das seit 1977 geltende Anrechnungsverfahren abgelöst.


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