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Steuern & Recht

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Verlust aus Veräußerung von zuvor unentgeltlich erworbenem GmbH-Anteil


Nach Auffassung des Finanzgerichts Hamburg ist ein Verlust aus der Veräußerung eines zuvor im Wege einer Schenkung unentgeltlich erworbenen Anteils an einer GmbH steuerlich dann zu berücksichtigen, wenn der Rechtsvorgänger (und nicht der Erwerber) den Anteil mit Gewinnerzielungsabsicht erworben und gehalten hatte. Weiterlesen

Zeitraumbezogene Wesentlichkeitsgrenze gilt auch für Einlagebewertung


Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat rechtskräftig entschieden, dass der Begriff der wesentlichen Beteiligung im Sinne des § 17 Einkommensteuergesetz auch im Bereich der Bewertung einer Anteilseinlage veranlagungszeitraumbezogen auszulegen ist. Weiterlesen

Aufwand aus Abschreibung eines Darlehens bei wesentlicher Beteiligung steuerlich nicht abzugsfähig


Das in § 8b Abs. 3 Körperschaftsteuergesetz – und in verfassungsrechtlich zulässiger Form – geregelte Abzugsverbot von Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Darlehnsforderungen erfordert nur, dass der das Darlehn gewährende Gesellschafter zu irgendeinem Zeitpunkt während der Darlehenslaufzeit wesentlich, d. h. zu mehr als einem Viertel, an der Körperschaft beteiligt ist oder war. Auf den Zeitpunkt der Darlehensbegebung oder der Gewinnminderung kommt es nicht an. Weiterlesen

Private Limited Company: Beteiligung am Stammkapital und nicht am gezeichnete Kapital maßgebend


Ist bei Ermittlung der Beteiligungshöhe bei einer englischen Private Limited Company das Verhältnis der eigenen Anteile zum Nominalgeschäftskapital (genehmigtes Kapital/Authorised Share Capital) oder zum gezeichneten Kapital (Issued Share Capital) für die Berechnung der prozentualen Beteiligungshöhe maßgebend? Weil sich der Steuerpflichtige mit dem Urteil des Finanzgerichts nicht zufrieden gab, muss der Bundesfinanzhof nun abschließend darüber befinden. Weiterlesen

Gewinnabgrenzung bei Auslandsbeziehungen und Mitwirkungspflicht


Der Steuerpflichtige hat bei Sachverhalten mit Auslandsbezug, d.h. bei entsprechenden Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen, eine Mitwirkungspflicht und der Finanzbehörde entsprechende Aufzeichnungen vorzulegen. Der Bundesfinanzhof hatte jetzt über die Frage zu befinden, was im konkreten Fall unter einer nahestehenden Person zu verstehen ist. Im Übrigen hat er die Pflicht zur Vorlage entsprechender Unterlagen als unionsrechtlich unbedenklich erachtet. Weiterlesen

BFH-Grundsätze zur Wesentlichkeitsgrenze nicht auf geltende Rechtslage übertragbar


Der Bundesfinanzhof (BFH) legte in seiner jüngsten Entscheidung den Begriff der „wesentlichen Beteiligung“ nach § 17 Abs. 1 Einkommensteuergesetz veranlagungsbezogen aus. Erwartungsgemäß wendet die Verwaltung diese Grundsätze auf die bestehende Rechtslage nicht an. Weiterlesen

Wesentlichkeitsgrenze für jeden Veranlagungszeitraum gesondert zu prüfen


Der Bundesfinanzhof hat auch im Hauptsacheverfahren entschieden, dass die Frage der wesentlichen Beteiligung im Sinne von § 17 Abs. 1 EStG veranlagungszeitraumbezogen zu prüfen ist (wie zuvor schon in seinem Beschluss IX B 146/11 zur Aussetzung der Vollziehung in derselben Sache). Da der Kläger nach diesem Grundsatz nie wesentlich an der betreffenden Kapitalgesellschaft beteiligt war, war die Veräußerung nicht steuerbar und seine Klage erfolgreich. Weiterlesen

Wirtschaftliches Eigentum bei Unterbeteiligung an einer Kapitalgesellschaft


Ein an einem Gesellschaftsanteil Unterbeteiligter ist nur dann wirtschaftlicher Eigentümer, wenn er nach dem Inhalt der getroffenen Abreden alle wesentlichen Rechte ausüben und auch durchsetzen kann. Der Bundesfinanzhof hatte in diesem Zusammenhang zu entscheiden, ob der anlässlich des Verkaufs einer (wesentlichen) Beteiligung erzielte Veräußerungsgewinn nach § 17 Einkommensteuergesetz (EStG) steuerpflichtig ist. Weiterlesen

Wesentliche Beteiligung bei Veräußerung von zuvor unentgeltlich erworbenen Anteilen


Die Veräußerung von zuvor unentgeltlich übertragenen Anteilen an einer Kapitalgesellschaft ist nur dann nach § 17 Absatz 1 EStG steuerpflichtig, wenn diese zum Übertragungszeitpunkt bereits steuerverstrickt waren. Auf die zum Veräußerungszeitpunkt geltende Wesentlichkeitsgrenze kommt es bei Rückschau auf den davor liegenden Fünfjahreszeitraum nicht an. Weiterlesen

Auflösungsgewinn bei Beteiligung in ausländischer Währung


Zur Berechnung des Auflösungsgewinns einer in ausländischer Währung angeschafften und veräußerten Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft sind sowohl die Anschaffungskosten als auch der Veräußerungspreis zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Entstehens umzurechnen. Eine Umrechnung lediglich des Ergebnisses (Saldos) am Tag der Veräußerung bzw der Aufgabe ist nicht möglich.

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