Sustaining Values Blog

Kampf gegen den Klimawandel: Wir brauchen tiefgreifende Transformationen in allen Branchen – jetzt!

Der “Net Zero Economy Index 2021” zeigt, dass die Dekarbonisierung in Deutschland und auch weltweit viel zu langsam voran geht.

Im Kampf gegen die Erderwärmung ist deutlich mehr Engagement nötig! Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müssen kohlenstoffhaltige Energieträger weltweit um 12,9 Prozent pro Jahr reduziert werden. Davon ist Deutschland derzeit leider meilenweit entfernt. Wenn wir die Pariser Klimaziele erreichen wollen, müssen wir handeln – und zwar jetzt! Es braucht tiefgreifende Transformationen in allen Wirtschaftszweigen. Die Privatwirtschaft spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

Die gute Nachricht: In den vergangenen Jahren haben Regierungen und Unternehmen rund um den Globus ihre Ambitionen im Kampf gegen den Klimawandel verstärkt. In Deutschland haben wir eine Reihe grĂĽner Impulse erlebt – etwa im Bereich der kohlenstoffarmen Energien, im Wohnungsbau und bei Elektrofahrzeugen. 

Die schlechte Nachricht: Was bisher unternommen wurde, reicht schlichtweg nicht aus, um dem Ausmaß und der Dringlichkeit der globalen Klimakrise zu begegnen. Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird immer größer – und die Zeit läuft uns davon.

Zwei Prototypen fĂĽr die internationale Nachhaltigkeitsberichterstattung im Check

Die Vorschläge von EFRAG und ISSB machen eine weltweit einheitliche nichtfinanzielle Berichterstattung greifbarer.

Umwelt- und soziale Aspekte sowie solche der Unternehmensführung (ESG) werden nicht nur, aber insbesondere für Investor:innen immer wichtiger. Sie wünschen sich einheitliche Standards, damit die nichtfinanziellen Informationen, von denen ihre Entscheidungen mitabhängen, aussagekräftiger, transparenter und besser vergleichbar sind. Zwei konkrete Vorschläge liegen inzwischen auf dem Tisch. Was steckt genau dahinter? Und gehen sie weit genug? In meinem aktuellen Blogbeitrag gehe ich diesen (und weiteren) Fragen auf den Grund.

In a nutshell: Die zehn wichtigsten Ergebnisse der COP26

Alles was Sie zu den wichtigsten Entscheidungen der UN-Klimakonferenz wissen müssen – kurz und knapp zusammengefasst

Die 26. UN-Klimakonferenz fand dieses Jahr vom 31. Oktober bis zum 13. November in Glasgow statt. Dort wurden bei der Mobilisierung von Klimamaßnahmen aller Akteure bedeutende Fortschritte erzielt – mit einer Reihe von maßgeblichen Verpflichtungen von Regierungen, Unternehmen sowie Investoren.

Die COP26 lieferte einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der nationalen Ambitionen, die Emissionslücke zu schließen und die Erderwärmung in diesem entscheidenden Jahrzehnt auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Gleichzeitig wurde der Fokus auch auf die akuten Herausforderungen gelegt, die es schnellstmöglich zu bewältigen gilt, um als internationale Gemeinschaft die globale Erwärmung mit unumkehrbaren Folgen zu vermeiden. Bei diesen Herausforderungen geht es weniger um die Akzeptanz der Wissenschaft, sondern vielmehr darum, wie die Welt mit den Spannungen zwischen dem „E“ und dem „S“ von ESG umgeht. Um es in der Sprache der Regierungen auszudrücken: Wie gelingt ein „gerechter Übergang“, der sicherstellt, dass die neuen Regeln und Maßnahmen zur Dekarbonisierung ganzer Wirtschaftssysteme und nicht nur bestimmter Unternehmen oder Branchen führen.

Klar ist eins: Die Richtung ist vorgegeben und Welt steuert auf Net Zero zu – Unternehmen werden sich verändern. Es ist eine Frage des „Wann“ und „Wie“ und nicht des „Ob“.

Meilenstein fĂĽr die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Wieso die GrĂĽndung des International Sustainability Standards Board eine gute Nachricht ist

Auf dem Klimagipfel in Glasgow Anfang November 2021 hat die International Financial Reporting Standards (IFRS) Foundation die GrĂĽndung des International Sustainability Standards Boards (ISSB) bekannt gegeben. Das internationale Gremium mit Sitz in Frankfurt am Main soll kĂĽnftig fĂĽr weltweit einheitliche Vorgaben bei der Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsinformationen sorgen – ein wichtiger Schritt in Richtung einheitlicher Standards fĂĽr die Unternehmensberichterstattung zu ESG-Aspekten.

Der Sustainability-Adventskalender von PwC Deutschland geht live

24 Türchen zu mehr Nachhaltigkeit – lassen Sie sich überraschen!

Vom 1. bis zum 24. Dezember 2021 öffnen wir täglich ein Türchen, das spannende Insights rund um das Thema Nachhaltigkeit bereithält. Statt Schokolade stecken hinter den Türchen Informationen, Ideen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Unternehmenstransformation in Form von persönlichen Videos unserer Expert:innen sowie exklusiven Präsentationen, Interviews und Whitepapern.

Building Public Trust Award 2021: And the winner is…

PwC Deutschland hat Daimler und Symrise fĂĽr ihre vorbildliche Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Am 17. November 2021 wurde der „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit dem Preis prämiert PwC Deutschland seit 2016 Unternehmen, die durch eine besonders transparente Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten überzeugen. Gegenstand der Analyse 2021 war eine spezifische Auswahl der Sustainable Development Goals (SDGs): Diversität, Biodiversität, Klima und Human Rights. Daimler gewinnt den Preis für die beste Berichterstattung im Bereich „Diversität“; Symrise für sein Reporting zur „Biodiversität“. In den Kategorien „Menschenrechte“ und „Klima“ verzichtete die Jury in diesem Jahr auf die Kür eines Siegers.

Die KfW-Sektorleitlinien steuern Neufinanzierungen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen

Die Leitlinien unterstützen den Transformationsprozess ausgewählter emissionsintensiver Sektoren, um einen Paris-kompatiblen Strukturwandel zu finanzieren.

PwC Deutschland hat zusammen mit dem Fraunhofer ISI seit Ende 2020 die KfW bei der Definition von entsprechenden “Sektorleitlinien” fĂĽr sechs ausgewählte emissionsintensive Sektoren unterstĂĽtzt. 

Diese sichern die Klimaverträglichkeit von möglichen Neufinanzierungen durch sektorspezifische Mindestanforderungen, welche auf Grundlage von wissenschaftlichen Szenarien der Internationalen Energie Agentur (IEA) definiert sind. Die KfW Bankengruppe hat die bisher entwickelten Leitlinien, mit Hilfe des PwC und Fraunhofer ISI Beraterteams, zur Mitte dieses Jahres offiziell im Kreditvergabe- und Förderprozess implementiert.

Wie sich Klimarisiken einschätzen lassen

PwC-Tool „Climate Excellence“ berücksichtigt jetzt auch physische Risiken des Klimawandels

Extremwetterereignisse wie Überflutung, Starkregen, Dürre oder Stürme können zur existenzbedrohenden Gefahr für Unternehmen werden – das ist unter anderem eines der Hauptthemen der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26). Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen die Folgen des Klimawandels verstehen und quantifizieren können. Unser Klimaszenario-Tool macht diese Risiken messbar und schafft damit die nötige Transparenz. Dabei spielen neben den transitorischen Risiken vor allem auch physische Gefahren eine wichtige Rolle, wie die jüngsten Extremwetterkatastrophen in Deutschland gezeigt haben.

Digitalisierung und Transparenz als Erfolgsfaktoren fĂĽr eine nachhaltige Modeindustrie

Aktuelle PwC-Studien zeigen, dass das Interesse der Konsumenten an nachhaltiger Mode im Verlauf der Pandemie stark gestiegen ist. Die Fähigkeit von Modemarken, ihre Nachhaltigkeitskennzahlen transparent zu messen und mit Stakeholdern zu teilen, ist immer wichtiger geworden. Der Einsatz digitaler Technologien spielt dabei eine Schlüsselrolle, um innovative Geschäftslösungen zum Nutzen der Modebranche und unseres Planeten zu entwickeln. Doch inwiefern können digitale Technologien bei der nachhaltigen Wertschöpfung und deren Messung und Offenlegung einen Beitrag leisten? Welche Möglichkeiten ergeben sich zum Beispiel durch die Kombination von Künstliche Intelligenz (KI), AR/ VR, Cloud, Blockchain und Internet of Things (IoT)? Auf diese und weitere Fragen gehen unsere Experten Harald Dutzler und Saam B. Mahmoodian in diesem Blogpost ein.

30 Tage ESG – DAS war der #FutureMonth

Spotlight on Sustainability: PwC Deutschland nimmt Nachhaltigkeit sehr ernst und widmet dem Thema einen ganzen Monat

Den gesamten September widmete sich PwC Deutschland im Rahmen des #FutureMonth dem Thema Nachhaltigkeit und hat damit als erste Professional Service Firm eine derartige Initiative realisiert. Zu allen ESG-Bereichen wurden vielfältige, interaktive und kreative Upskilling-Formate angeboten, bei denen die PwC-Mitarbeitenden aktiv teilnehmen und die nachhaltige Zukunft von PwC mitgestalten konnten. Getreu dem Motto: “Wir bei PwC unterstützen schon heute die nachhaltige Zukunft von morgen.”