Pathways to Paris: PwC engagiert sich für Übergang zu klimaneutraler Wirtschaft

Das von PwC Deutschland und WWF Deutschland initiierte Projekt „Pathways to Paris“ bringt Vertreter aus Real- und Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um konkrete Wege zur Klimaneutralität zu erarbeiten. Dabei sind Unternehmen aus dem Finanzsektor und zehn ausgewählten Branchen zur Mitarbeit in Arbeitsgruppen eingeladen. Gefördert wird „Pathways to Paris“ durch das Bundesumweltministerium.

Die Bewältigung der Klimakrise stellt Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren vor enorme Herausforderungen. Um das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten, müssen die Emissionen deutlich sinken. Viele Unternehmen haben bereits entsprechende Transformationsprozesse eingeläutet. Doch um die Erderwärmung tatsächlich auf 1,5 Grad zu begrenzen und die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit zu sichern, müssen diese Prozesse beschleunigt und Finanzierung für die Transformation gesichert werden.

Wie kann die Wirtschaft dazu beitragen, das Pariser Klimaschutzabkommen einzuhalten?

Vor diesem Hintergrund haben PwC Deutschland und WWF Deutschland das Projekt „Pathways to Paris“ lanciert, das den Austausch mit Partnern aus der Real- und Finanzwirtschaft hierzu fördert. Ziel des Projekts ist es, die Expertise zur Klimawende zu bündeln, mit einem Transformationsrechner die finanzielle und Emissions-Zielplanung zu  vereinfachen sowie den Dialog und die Kollaboration zu stärken. Dafür sollen in Arbeitsgruppen sektorspezifische Transformationspfade, Maßnahmenkataloge und Kostenkurven entwickelt werden, mit denen Unternehmen die notwendigen Veränderungen zielgerichtet und kosteneffizient anstoßen können. „Pathways to Paris“ läuft bis 2022 und wird vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. 

Wer wird teilnehmen?

Teilnehmen können Unternehmen aus den Sektoren Automobilindustrie, Ammoniak- & Synthesegas, Gewerbeimmobilien, Logistik (Straßengüter), Plastikherstellung, Stahlproduktion, Stromerzeugung, Viehhaltung, Wohnungswirtschaft und Zementherstellung sowie Vertreter aus dem Finanzsektor: Asset Manager und Owner, Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Die Arbeitsgruppen werden durch die Projektpartner zusammengestellt und im zweiten Quartal 2021 ihre Arbeit aufnehmen.

Was sind die Ziele des Projekts?

Von dem Projekt können die Realwirtschaft sowie die Finanzwirtschaft profitieren. „Pathways to Paris“ lenkt den Fokus auf die praktische Anwendung im Unternehmen. PwC und WWF übersetzen Transformationspfade und unterstützen bei der Formulierung der Klimaziele, damit unternehmerisches Handeln sich an ihnen orientieren kann. Das Ziel ist es, dass Unternehmen in allen Sektoren in der Lage sind, ihre Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse klimaneutral zu gestalten. Gleichzeitig entwickeln die Projektpartner Indikatoren und Metriken, die es Finanzdienstleistern ermöglichen, die Transformationsfortschritte der Unternehmen einzuordnen. Sie sollen Einzug halten in die Bewertung von Investitionen und Entscheidungen über Kreditvergaben. Die Entwicklung von Leitfäden ermöglicht einen strukturierten Austausch über Zielniveaus, Maßnahmen und Investitionsbedarfe.

„Pathways to Paris“ bietet Unternehmen eine Plattform zur vorwettbewerblichen Zusammenarbeit innerhalb der Sektoren und an der Schnittstelle zwischen Real- und Finanzwirtschaft. Teilnehmer erhalten Impulse für die Übersetzung von abstrakten Sektoranforderungen in die eigene, konkrete Maßnahmenplanung und -bewertung. Mit diesem Projekt unterstützt PwC Deutschland den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft.

/* */