Building Public Trust Award 2021: And the winner is…

PwC Deutschland hat Daimler und Symrise für ihre vorbildliche Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Am 17. November 2021 wurde der „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit dem Preis prämiert PwC Deutschland seit 2016 Unternehmen, die durch eine besonders transparente Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten überzeugen. Gegenstand der Analyse 2021 war eine spezifische Auswahl der Sustainable Development Goals (SDGs): Diversität, Biodiversität, Klima und Human Rights. Daimler gewinnt den Preis für die beste Berichterstattung im Bereich „Diversität“; Symrise für sein Reporting zur „Biodiversität“. In den Kategorien „Menschenrechte“ und „Klima“ verzichtete die Jury in diesem Jahr auf die Kür eines Siegers.

Am 17. November hieß es im Frankfurter PwC-Tower wieder „And the winner is …“. Bereits zum 6. Mal haben wir den „Building Public Trust Award“ vergeben. Damit würdigen wir jedes Jahr Unternehmen, die besonders glaubwürdig über Aspekte der Nachhaltigkeit berichten. In diesem Jahr haben wir erstmals die Unternehmen aus dem neu zusammengestellten DAX40 analysiert und uns auf die Aspekte „Diversität“, „Biodiversität“, „Klima und Human Rights“ fokussiert.

Gemeinsam auf der Bühne mit Angelika Hermes und Robert Köthner von Daimler, zusammen mit der Laudatorin Kristina Rüter und Prof. Dr. Alexander Bassen.

Daimler setzt sich im Bereich „Diversität“ durch

Die Auszeichnung für die beste Berichterstattung zu „Diversität“ geht an Daimler. Der Automobilkonzern überzeugte die Jury mit seinem Engagement in diesem Bereich und einer klaren Strukturierung von wesentlichen Diversitätsthemen im Bericht.

Bernhard Kott von Symrise, gemeinsam auf der Bühne mit dem Laudator Dr. Michael Viehs und Prof. Dr. Alexander Bassen und Nicolette Behncke.

Symrise überzeugt beim Reporting zur „Biodiversität“

Der Dax-Neuling Symrise beeindruckte die Jury mit seiner starken qualitativen Berichterstattung zum Thema „Biodiversität“. Der Duft- und Aromenhersteller hat die Biodiversität zum Kernbestandteil seiner Geschäftstätigkeit gemacht. 

Luft nach oben bei den Themen „Klima und Human Rights“

In den Kategorien „Klimaberichterstattung nach TCFD“ und „Reporting zur Einhaltung der Menschenrechte“ ist das Berichtsniveau noch ausbaufähig. Deshalb hat die Jury auf die Kür eines Gewinners in diesen Kategorien verzichtet. 

Wendepunkt für neue Form der Berichterstattung

Fakt ist: Wir befinden uns an einem Wendepunkt und zugleich in der größten Transformation der Unternehmensberichterstattung. Die ESG-Faktoren werden für die Berichterstattung relevanter werden. Investor:innen bevorzugen immer mehr „grüne“, nachhaltige Investments. Sie machen ihre Entscheidung für oder gegen ein Investment zunehmend von den Dimensionen „Environmental, Social and Governance“, den ESG-Faktoren, abhängig. Einen besonderen Schub entfaltet das ESG-Reporting aber auch über die aktuell zu beobachtende Regulierung, die vor allen Dingen von der Europäischen Union im Zusammenhang mit dem Green Deal und des Action Plan on Sustainable Finance vorangetrieben wird. Dabei ist eine Geschwindigkeit entstanden, die mit Herausforderungen für Unternehmen, aber auch für Prüfer:innen und Berater:innen verbunden sind.

Wir möchten, dass Unternehmen diese Entwicklung nicht als Verpflichtung wahrnehmen, sondern vielmehr als Chance sehen, um ihre Strategie langfristig nach ESG-Kriterien auszurichten.

Kurze Paneldiskussion moderiert von Prof. Dr. Alexander Bassen mit Hendrik Fink, Daniela Mattheus und Prof. Christian Strenger.

Weiterführende Links: