Schlagwort: EU-Klimapolitik

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Kampf gegen den Klimawandel: Wir brauchen tiefgreifende Transformationen in allen Branchen – jetzt!

Der “Net Zero Economy Index 2021” zeigt, dass die Dekarbonisierung in Deutschland und auch weltweit viel zu langsam voran geht.

Im Kampf gegen die Erderwärmung ist deutlich mehr Engagement nötig! Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, müssen kohlenstoffhaltige Energieträger weltweit um 12,9 Prozent pro Jahr reduziert werden. Davon ist Deutschland derzeit leider meilenweit entfernt. Wenn wir die Pariser Klimaziele erreichen wollen, müssen wir handeln – und zwar jetzt! Es braucht tiefgreifende Transformationen in allen Wirtschaftszweigen. Die Privatwirtschaft spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

Die gute Nachricht: In den vergangenen Jahren haben Regierungen und Unternehmen rund um den Globus ihre Ambitionen im Kampf gegen den Klimawandel verstärkt. In Deutschland haben wir eine Reihe grĂĽner Impulse erlebt – etwa im Bereich der kohlenstoffarmen Energien, im Wohnungsbau und bei Elektrofahrzeugen. 

Die schlechte Nachricht: Was bisher unternommen wurde, reicht schlichtweg nicht aus, um dem Ausmaß und der Dringlichkeit der globalen Klimakrise zu begegnen. Die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit wird immer größer – und die Zeit läuft uns davon.

In a nutshell: Die zehn wichtigsten Ergebnisse der COP26

Alles was Sie zu den wichtigsten Entscheidungen der UN-Klimakonferenz wissen müssen – kurz und knapp zusammengefasst

Die 26. UN-Klimakonferenz fand dieses Jahr vom 31. Oktober bis zum 13. November in Glasgow statt. Dort wurden bei der Mobilisierung von Klimamaßnahmen aller Akteure bedeutende Fortschritte erzielt – mit einer Reihe von maßgeblichen Verpflichtungen von Regierungen, Unternehmen sowie Investoren.

Die COP26 lieferte einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der nationalen Ambitionen, die Emissionslücke zu schließen und die Erderwärmung in diesem entscheidenden Jahrzehnt auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Gleichzeitig wurde der Fokus auch auf die akuten Herausforderungen gelegt, die es schnellstmöglich zu bewältigen gilt, um als internationale Gemeinschaft die globale Erwärmung mit unumkehrbaren Folgen zu vermeiden. Bei diesen Herausforderungen geht es weniger um die Akzeptanz der Wissenschaft, sondern vielmehr darum, wie die Welt mit den Spannungen zwischen dem „E“ und dem „S“ von ESG umgeht. Um es in der Sprache der Regierungen auszudrücken: Wie gelingt ein „gerechter Übergang“, der sicherstellt, dass die neuen Regeln und Maßnahmen zur Dekarbonisierung ganzer Wirtschaftssysteme und nicht nur bestimmter Unternehmen oder Branchen führen.

Klar ist eins: Die Richtung ist vorgegeben und Welt steuert auf Net Zero zu – Unternehmen werden sich verändern. Es ist eine Frage des „Wann“ und „Wie“ und nicht des „Ob“.

Wie sich Klimarisiken einschätzen lassen

PwC-Tool „Climate Excellence“ berücksichtigt jetzt auch physische Risiken des Klimawandels

Extremwetterereignisse wie Überflutung, Starkregen, Dürre oder Stürme können zur existenzbedrohenden Gefahr für Unternehmen werden – das ist unter anderem eines der Hauptthemen der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26). Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen die Folgen des Klimawandels verstehen und quantifizieren können. Unser Klimaszenario-Tool macht diese Risiken messbar und schafft damit die nötige Transparenz. Dabei spielen neben den transitorischen Risiken vor allem auch physische Gefahren eine wichtige Rolle, wie die jüngsten Extremwetterkatastrophen in Deutschland gezeigt haben.

Green Deal: Wie werden europäische Unternehmen branchenübergreifend “Fit for 55”?

Mit dem “Fit for 55”-Paket setzt die Europäische Kommission ein höheres Tempo und strengere Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels. Das ambitionierte Vorhaben erfordert schnelles und wirkungsvolles Handeln – vor allem, aber nicht nur im Energiesektor.

Der “European Green Deal” strebt bis zum Jahr 2050 eine klimaneutrale EU an – und ist das bislang umfangreichste Klima-Gesetzesvorhaben weltweit. Ein Etappenziel zu dessen Umsetzung: die Reduktion der CO2-Emissionen um 55 Prozent bis zum Jahr 2030, verglichen zum Jahr 1990. Mit dem “Fit for  55”-Paket legt die Europäische Kommission deshalb strengere Richtlinien und höhere Ziele vor – beispielsweise in den Bereichen Emissionshandel, Emissionssenkung und erneuerbare Energien. Um dieses ambitionierte Vorhaben umsetzen zu können, erfordert es wesentliche Eingriffe in sämtlichen Sektoren. Durch neue und verschärfte Regularien wird das AusstoĂźen von Treibhausgasen erheblich teurer; gleichzeitig werden Mechanismen zum Ausbau erneuerbarer Energien gefördert.

World Energy Council (WEC) skizziert Post-Covid-Szenarien zur Erreichung der Pariser Klimaziele

Kurz vor dem Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020 veröffentlichte der World Energy Council (WEC) der Niederlande den Bericht “Phasing out carbon”, der ein Szenario zur Dekarbonisierung des Energiemixes und Energieverbrauchs in Nordwesteuropa aufzeigt. Der neue Bericht des WEC „About black swans and green futures: decarbonising Northwest Europe after Covid-19“ geht der Frage nach, inwiefern die Pandemie das Erreichen der Pariser Klimaziele und deren MaĂźnahmen beeinflusst. Der Report untersucht neben den Auswirkungen von Covid-19 und der Pandemie auf die Wirtschaft ebenfalls den Effekt auf Mobilität, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen.

Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandel: Die vier wichtigsten Herausforderungen und Chancen

Nachhaltigkeit ist vor allem für den Lebensmittelhandel spätestens seit Covid-19 kein Trendthema, sondern ein wichtiges Fokusgebiet. Der erhöhte Fokus auf Nachhaltigkeit im Verbraucherverhalten und der stärkere regulatorische Druck zur Förderung nachhaltiger Geschäftsmodelle sind nur zwei Beispiele für die beschleunigte Relevanz von Nachhaltigkeit. Unsere Retail & Consumer Expert:in Harald Dutzler und Magdalena Schiefer beleuchten in diesem Blogbeitrag die aktuellen Chancen und Herausforderungen für die Lebensmittelbranche.

Klimawandel in der Immobilienbranche – welche Risiken und Chancen ergeben sich für Investoren?

Klimabedingt Chancen und Risiken für das Immobilienportfolio von Unternehmen mit einem Klick im Überblick durch die SaaS-Lösung

Das Klima-Szenarioanalyse-Tool “Climate Excellence” bietet auf einen Blick und einen Klick Antworten auf die folgenden Fragen: 

  • Welche Chancen und Risken ergeben sich aus dem Klimawandel fĂĽr mein Finanzportfolio oder Unternehmen?
  • Wie hoch sind der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen meines Portfolios aktuell – und wie hoch sind szenario-basierte Zielwerte?
  • Welche Optionen stehen mir fĂĽr die Weiterentwicklung meiner Gebäude offen, damit diese den zukĂĽnftigen Anforderungen entsprechen?