Schlagwort: Non-Financial Reporting

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Zwei Prototypen fĂĽr die internationale Nachhaltigkeitsberichterstattung im Check

Die Vorschläge von EFRAG und ISSB machen eine weltweit einheitliche nichtfinanzielle Berichterstattung greifbarer.

Umwelt- und soziale Aspekte sowie solche der Unternehmensführung (ESG) werden nicht nur, aber insbesondere für Investor:innen immer wichtiger. Sie wünschen sich einheitliche Standards, damit die nichtfinanziellen Informationen, von denen ihre Entscheidungen mitabhängen, aussagekräftiger, transparenter und besser vergleichbar sind. Zwei konkrete Vorschläge liegen inzwischen auf dem Tisch. Was steckt genau dahinter? Und gehen sie weit genug? In meinem aktuellen Blogbeitrag gehe ich diesen (und weiteren) Fragen auf den Grund.

In a nutshell: Die zehn wichtigsten Ergebnisse der COP26

Alles was Sie zu den wichtigsten Entscheidungen der UN-Klimakonferenz wissen müssen – kurz und knapp zusammengefasst

Die 26. UN-Klimakonferenz fand dieses Jahr vom 31. Oktober bis zum 13. November in Glasgow statt. Dort wurden bei der Mobilisierung von Klimamaßnahmen aller Akteure bedeutende Fortschritte erzielt – mit einer Reihe von maßgeblichen Verpflichtungen von Regierungen, Unternehmen sowie Investoren.

Die COP26 lieferte einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der nationalen Ambitionen, die Emissionslücke zu schließen und die Erderwärmung in diesem entscheidenden Jahrzehnt auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Gleichzeitig wurde der Fokus auch auf die akuten Herausforderungen gelegt, die es schnellstmöglich zu bewältigen gilt, um als internationale Gemeinschaft die globale Erwärmung mit unumkehrbaren Folgen zu vermeiden. Bei diesen Herausforderungen geht es weniger um die Akzeptanz der Wissenschaft, sondern vielmehr darum, wie die Welt mit den Spannungen zwischen dem „E“ und dem „S“ von ESG umgeht. Um es in der Sprache der Regierungen auszudrücken: Wie gelingt ein „gerechter Übergang“, der sicherstellt, dass die neuen Regeln und Maßnahmen zur Dekarbonisierung ganzer Wirtschaftssysteme und nicht nur bestimmter Unternehmen oder Branchen führen.

Klar ist eins: Die Richtung ist vorgegeben und Welt steuert auf Net Zero zu – Unternehmen werden sich verändern. Es ist eine Frage des „Wann“ und „Wie“ und nicht des „Ob“.

Meilenstein fĂĽr die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Wieso die GrĂĽndung des International Sustainability Standards Board eine gute Nachricht ist

Auf dem Klimagipfel in Glasgow Anfang November 2021 hat die International Financial Reporting Standards (IFRS) Foundation die GrĂĽndung des International Sustainability Standards Boards (ISSB) bekannt gegeben. Das internationale Gremium mit Sitz in Frankfurt am Main soll kĂĽnftig fĂĽr weltweit einheitliche Vorgaben bei der Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsinformationen sorgen – ein wichtiger Schritt in Richtung einheitlicher Standards fĂĽr die Unternehmensberichterstattung zu ESG-Aspekten.

Building Public Trust Award 2021: And the winner is…

PwC Deutschland hat Daimler und Symrise fĂĽr ihre vorbildliche Berichterstattung zu Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Am 17. November 2021 wurde der „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit dem Preis prämiert PwC Deutschland seit 2016 Unternehmen, die durch eine besonders transparente Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten überzeugen. Gegenstand der Analyse 2021 war eine spezifische Auswahl der Sustainable Development Goals (SDGs): Diversität, Biodiversität, Klima und Human Rights. Daimler gewinnt den Preis für die beste Berichterstattung im Bereich „Diversität“; Symrise für sein Reporting zur „Biodiversität“. In den Kategorien „Menschenrechte“ und „Klima“ verzichtete die Jury in diesem Jahr auf die Kür eines Siegers.

Digitalisierung und Transparenz als Erfolgsfaktoren fĂĽr eine nachhaltige Modeindustrie

Aktuelle PwC-Studien zeigen, dass das Interesse der Konsumenten an nachhaltiger Mode im Verlauf der Pandemie stark gestiegen ist. Die Fähigkeit von Modemarken, ihre Nachhaltigkeitskennzahlen transparent zu messen und mit Stakeholdern zu teilen, ist immer wichtiger geworden. Der Einsatz digitaler Technologien spielt dabei eine Schlüsselrolle, um innovative Geschäftslösungen zum Nutzen der Modebranche und unseres Planeten zu entwickeln. Doch inwiefern können digitale Technologien bei der nachhaltigen Wertschöpfung und deren Messung und Offenlegung einen Beitrag leisten? Welche Möglichkeiten ergeben sich zum Beispiel durch die Kombination von Künstliche Intelligenz (KI), AR/ VR, Cloud, Blockchain und Internet of Things (IoT)? Auf diese und weitere Fragen gehen unsere Experten Harald Dutzler und Saam B. Mahmoodian in diesem Blogpost ein.

ESG-Integration für ein erfolgreiches Debüt an der Börse

Unternehmen, die vor ihrem Initial Public Offering (IPO) stehen, benötigen eine überzeugende Sustainability-Strategie. Damit setzen sie sich im Wettbewerb um Investor:innen und Kapital leichter durch und vermeiden Risiken. Warum das Thema Environmental Social Governance (ESG) so entscheidend ist und wie IPO-Kandidaten die Vorbereitung am besten gelingt, erklärt Carsten Stäcker im folgenden Blogbeitrag.

Das Jahr 2021 könnte zum Rekordjahr der Börsengänge werden. Bereits in der ersten Jahreshälfte wählten 14 Unternehmen den Weg an die Frankfurter Börse, bis Ende Juli waren es 16. Die Anleger:innen investierten bereits rund zehn Milliarden Euro – so viel wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Bis zu einem Dutzend weiterer Unternehmen könnte 2021 noch den Schritt an die Börse wagen. Immer wichtiger für ein erfolgreiches Initial Public Offering (IPO) wird das Thema Environment Social Governance (ESG), ein Begriff, der sich in der Finanz- und Wirtschaftswelt längst etabliert hat. Investor:innen wollen heute wissen, wie nachhaltig ein Unternehmen wirtschaftet. Eine fundierte Positionierung und glaubwürdige Strategie zu diesem Thema ist inzwischen vom “Nice to have” zum „Must have“ geworden, um am Kapitalmarkt zu überzeugen. Unternehmen, die sich bereits in der Vorbereitung auf ihren Börsengang intensiv mit dem Thema Sustainability beschäftigen, schaffen zudem eine solide Grundlage, um auch nach dem IPO den Pflichten der laufenden Berichterstattung gerecht zu werden.

Auswirkungen von Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft stehen zunehmend im Fokus des betrieblichen und öffentlichen Interesses

Unternehmen, die sich jetzt mit ihren Auswirkungen beschäftigen, können Geschäftsentscheidungen und Kommunikation in Einklang mit gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Forderungen bringen und in der öffentlichen Debatte die Deutungshoheit über ihre Auswirkungen gewinnen.

Wette verloren – Nachhaltigkeitsberatung gegründet

25 Jahre Dienstleistungen zu Umwelt und Nachhaltigkeit bei PwC – wie alles begann und warum das Thema wichtiger denn je ist

Es war eine verlorene Wette, mit der bei PwC 1994 Umwelt und Nachhaltigkeit Teil des Dienstleistungsspektrums wurden. In meinem Blogbeitrag befrage ich Barbara Wieler und Dieter W. Horst – zwei, die damals dabei waren – zur Entwicklung und Etablierung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Wirtschaft und wie PwCs initiale Projekte diese Entwicklung unterstützen.

Sustainability in Fashion – Sechs konkrete Aufgaben für Modeunternehmen auf dem Weg zu nachhaltigem Handeln

Das Thema Nachhaltigkeit macht auch vor der Modebranche keinen Halt. Konsumenten legen großen Wert darauf, beim Shopping ihren ökologischen und sozialen Fußabdruck zu minimieren. Die Erwartungshaltung gegenüber Modelabels steigt auch bei anderen Stakeholdern, wie beispielsweise bei den eigenen Mitarbeitern, Investoren und der Öffentlichkeit. Sie alle fordern eine ambitionierte Nachhaltigkeitsagenda und klare Maßnahmen zur Umsetzung. Dieser Blogpost von unseren Experten Harald Dutzler und Saam B. Mahmoodian beleuchtet, welche Aspekte die Fashionindustrie bei dieser Herausforderung berücksichtigen muss und welche Lösungsansätze es gibt, um Modeunternehmen nachhaltiger zu gestalten.

Nachhaltigkeit im Lebensmittelhandel: Die vier wichtigsten Herausforderungen und Chancen

Nachhaltigkeit ist vor allem für den Lebensmittelhandel spätestens seit Covid-19 kein Trendthema, sondern ein wichtiges Fokusgebiet. Der erhöhte Fokus auf Nachhaltigkeit im Verbraucherverhalten und der stärkere regulatorische Druck zur Förderung nachhaltiger Geschäftsmodelle sind nur zwei Beispiele für die beschleunigte Relevanz von Nachhaltigkeit. Unsere Retail & Consumer Expert:in Harald Dutzler und Magdalena Schiefer beleuchten in diesem Blogbeitrag die aktuellen Chancen und Herausforderungen für die Lebensmittelbranche.