Young Talents hacken für die digitale Transformation im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz auf der Interschutz 2022

Wir waren als PwC-Team mit Dr. Wolfgang Zink, Anna-Katharina Kern, Helen Clarissa Schlüter, Nils Schulte und Chiara Dreßen auch vor Ort und lieferten die MATCH Challenge.

Vom 23.-25.06.22 organisierte der Verband für Sicherheitstechnik e.V. einen Hackathon auf der Interschutz 2022 in Hannover.

Auf Initiative und Einladung der zwei Forschungskonsortien SPELL und PAIRS kamen deutsche und internationale Student:innen und Young Professionals für drei Tage als Hacker:innen zusammen, um Ideen für die digitale Transformation im Katastrophenschutz zu brainstormen und prototypen. Beide Projekte forschen bereits zu digitalen Lösungen im Katastrophenschutz. SPELL ist eine semantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterstützung in Leitstellen und Lagezentren und PAIRS ist ein Forschungsvorhaben zur datenbasierten Krisenbewältigung mit dem Ziel, Krisen frühzeitig vorherzusehen und individuelle Handlungsempfehlungen zu generieren.

Innerhalb von 40 Stunden formierten sich neun Teams, um eine der fünf vorgestellten Challenges zu lösen. Wir waren als PwC-Team mit Dr. Wolfgang Zink, Anna-Katharina Kern, Helen Clarissa Schlüter, Nils Schulte und Chiara Dreßen auch vor Ort und lieferten die MATCH Challenge. Hierbei ging es um die Entwicklung eines digitalen Tools, das Freiwillige für Kriseneinsätze qualifiziert, untereinander vernetzt und sie im Falle einer Krise gemäß ihrem Standort, Verfügbarkeit und Fähigkeitsprofil den dringlichsten Unterstützungsbedarfen innerhalb der Kriseneinsätze zuordnet.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Drei Teams nahmen die Herausforderung an und entwickelten konzeptionelle und digitale Prototypen für ein solches Tool. Den dritten Platz ergatterte das Team, das eine Matching-App zwischen Einsätzen und Helfer:innen konzipierte. Helfer:inen können sich mithilfe der App ein Profil einrichten, persönliche Präferenzen und Angaben hinterlegen und werden dann von Hilfsorganisationen in Kriseneinsätzen angefragt und koordiniert. Den zweiten Platz belegte ein Team internationaler Student:innen, die mithilfe ihres Virtual Reality Equipments eine Katastrophe auf dem Messegelände simulierten und anhand eines digital nachgestellten Kriseneinsatzes aufzeigten, welche Real-Time Data mithilfe von VR-Technologie gesammelt werden und in die Qualifizierung, Weiterbildung und Bedarfsanalyse von Helfer:innen einfließen kann.

Wir danken den jungen Vordenker:innen, die unsere Impulse für den digitalen Wandel im Zivil- und Katastrophenschutz aufnahmen und kreativ weiterentwickelten!

Ansprechpartner:
Dr. Wolfgang Zink

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