Türkei und Äthiopien neue Hochinflationsländer im Sinne des IAS 29

Unternehmen mit der Währung eines der genannten Länder als funktionale Währung, haben die Regelungen des IAS 29 anzuwenden.

In meinem Beitrag vom 30. November 2021 habe ich Sie über Länder informiert, die zum 31. Dezember 2021 als hochinflationär i. S. d. IAS 29 gelten.

Aufgrund aktueller vom Internationalen Währungsfonds IWF veröffentlichter Daten (World Economic Outlook Database – April 2022) zählen hierzu nunmehr auch die Türkei und Äthiopien, so dass Unternehmen mit der Währung eines der genannten Länder als funktionale Währung, die Regelungen des IAS 29 anzuwenden haben.

Insgesamt gelten somit nachfolgende Länder als hochinflationär i. S. d. IAS 29:

  • Äthiopien,
  • Argentinien,
  • Iran,
  • Jemen,
  • Libanon,
  • Simbabwe,
  • Südsudan,
  • Sudan,
  • Surinam,
  • Türkei und
  • Venezuela

Für Afghanistan und Syrien sowie neu für die Ukraine liegen derzeit keine konsistenten und zuverlässigen Informationen vor. Diese drei Länder gelten als potenziell hochinflationär, so dass zu jedem Berichtsstichtag anhand sämtlicher verfügbarer Daten zu prüfen ist, ob IAS 29 von Unternehmen, die die Währung eines der drei Länder als funktionale Währung haben, anzuwenden ist.

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Udo Kalk-Griesan

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