4. Update des IDW zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Rechnungslegung

Neue Fragen und Antworten sowohl zur handelsrechtlichen als auch zur IFRS-Bilanzierung (insbesondere mit Blick auf Abschlüsse zum 31. Dezember 2022) wurden aufgenommen.

In zurückliegenden Blogbeiträgen wurden Sie bereits über den Fachlichen Hinweis des IDW zu den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Rechnungslegung (nach HGB und IFRS) und deren Prüfung informiert (siehe hierzu Blogbeiträge vom 8. März 2022 sowie vom 11. April 2022 (1. Update) und 20. April 2022 (2. Update)).

Nachdem im 3. Update aus August 2022 keine Rechnungslegungs-, sondern nur Prüfungsfragen und Auswirkungen von Sanktionen auf Vertragsbeziehungen thematisiert wurden, werden durch das am 22. Dezember veröffentlichte 4. Update neue Fragen und Antworten sowohl zur handelsrechtlichen als auch zur IFRS-Bilanzierung (insbesondere mit Blick auf Abschlüsse zum 31. Dezember 2022) aufgenommen. Diese betreffen folgende Themen:

  1. HGB: Auswirkungen gestiegener Kosten für Wärmeversorgung auf die bilanzielle Abbildung der Heizkostenabrechnung von Unternehmen der Immobilienwirtschaft (Frage 3.2.2)
  2. IFRS: Weitere Fragen und Antworten zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten:
    • Umklassifizierung finanzieller Vermögenswerte aufgrund der aktuellen Umstände (Frage 4.3.1.5)
    • Anwendung der sog. „own use exemption“ bei Energiebeschaffungsverträgen vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklung (Frage 4.3.1.6)
    • Verhältnis zwischen der Szenariobetrachtung im Rahmen der Ermittlung von Wertminderungen nach IFRS 9 und Sensitivitätsangaben nach IAS 1 (Frage 4.3.4.3).

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