ESMA veröffentlicht gemeinsame europäische Prüfungsschwerpunkte für 2027

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Es werden jeweils zwei Schwerpunkte für IFRS-Abschlüsse und für Nachhaltigkeitserklärungen nach den Europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS) benannt.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat die gemeinsamen europäischen Enforcement-Schwerpunkte für die externen Unternehmensberichte des Geschäftsjahrs 2026 veröffentlicht, die für die Enforcement-Verfahren in 2027 von börsennotierten Emittenten gelten sollen. 

Es werden jeweils zwei Schwerpunkte für IFRS-Abschlüsse und für Nachhaltigkeitserklärungen nach den Europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS) benannt: 

IFRS-Abschlüsse:

  • Geopolitische Risiken und Unsicherheiten
  • Restrukturierungsrückstellungen und Schuldenrestrukturierung („debt restructuring“)

Nachhaltigkeitserklärungen nach den ESRS: 

  • Weitere Fortschritte bei der Durchführung der Wesentlichkeitsanalyse
  • Bereitstellung verknüpfter Informationen zu den Auswirkungen, Risiken und Chancen (IROs), Konzepten, Maßnahmen und Zielen (PATs) sowie Kennzahlen

Hinsichtlich der ESEF-Berichterstattung legt die ESMA diesmal ihren Prüfungsschwerpunkt auf häufige Fehler bei der Auszeichnung der Eigenkapitalveränderungsrechnung, nachdem sie im Vorjahr den Fokus auf die Kapitalflussrechnung gelegt hatte. 

Wie immer ergänzt die ESMA ihre Prüfungsschwerpunkte noch um sonstige Hinweise, die sich dieses Mal auf die Implementierung von IFRS 18 sowie die Vorbereitungen auf die künftige Nachhaltigkeitsberichterstattung beziehen.

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Stephan Wyrobisch

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