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Steuern & Recht

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    Steuern & Recht

      Betriebliche Veranlassung von Darlehen einer KG an ihre Kommanditisten


      Ein Darlehen gehört nur dann nicht zum Betriebsvermögen einer Personengesellschaft, wenn festgestellt werden kann, dass keine wesentliche betriebliche Veranlassung für seine Ausreichung bestand. Der Frage des Fremdvergleichs kommt insofern nur indizielle Bedeutung zu.

      Keine Verlängerung der Zehn-Tage-Frist für regelmäßig wiederkehrende Ausgaben


      Der für regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben als „kurze Zeit“ bezeichnete Zeitraum von zehn Tagen verlängert sich nicht, wenn sein Ende auf einen Sonn- oder Feiertag fällt. Zu trennen ist zwischen der Fälligkeit einer Steuervorauszahlung einerseits (die hinausgeschoben werden kann) und dem Zu- und Abflussprinzip, welches lediglich das Jahr regelt, in dem sich die Verausgabung auswirkt.

      Übergangsfrist und Nachweiserfordernisse bei Anrechnung ausländischer Körperschaftsteuer


      Die Meilicke-Urteile des Europäischen Gerichtshofes zur Anrechnung ausländischer Körperschaftsteuer ziehen weiter ihre Kreise. Aktuell äußerte sich das in diesem Bereich bekanntlich nicht unerfahrene Finanzgericht Köln zur nachträglichen Berücksichtigung der vorgelegten Dokumente.

      Wechselkursverluste bei Veräußerung der ausländischen Tochtergesellschaft abziehbar?


      Die Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof ist der Meinung, dass eine nationale (hier: schwedische) Regelung, die den Abzug von Währungsverlusten anlässlich der Veräußerung einer ausländischen Tochtergesellschaft verbietet, mit EU-Recht vereinbar ist und insbesondere nicht gegen die Niederlassungsfreiheit verstößt.

      Exit-Bonus eines Gesellschafter-Geschäftsführers kein begünstigter Veräußerungsgewinn


      Erhält ein an einer GmbH beteiligter Geschäftsführer neben dem anteiligen Veräußerungspreis auch einen sog. Exit-Bonus von den anderen veräußernden Mitgesellschaftern, ist dieser nicht Bestandteil des begünstigt zu besteuernden Veräußerungserlöses, sondern Arbeitslohn.

      Bereitstellung eines Fußballstadions zur Nutzung grundsätzlich nicht umsatzsteuerfrei


      Bei der einem Fußballverein erteilten Erlaubnis, das städtische Stadion für seine Heimspiele nutzen zu können, handelt es sich grundsätzlich um eine steuerpflichtige sonstige Leistung denn eine steuerfreie Grundstücksvermietung. So das Urteil des Europäischen Gerichtshofs in einem belgischen Fall.

      Verlustverrechnung mit privatem Veräußerungswinn auch bei vermögensverwaltender KG möglich


      Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, die eine vermögensverwaltende Kommanditgesellschaft aus der Veräußerung des Gesamthandsvermögens erzielt, können mit den für sie festgestellten verrechenbaren Verlusten aus Vermietung und Verpachtung verrechnet werden.