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Steuern & Recht

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    Steuern & Recht

      Umsatzschlüssel bei gemischt genutzten Gebäuden


      Bei der Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes richtet sich die Vorsteueraufteilung im Regelfall nach dem objektbezogenen Flächenschlüssel. Eine Ermittlung des nicht abziehbaren Teils der Vorsteuerbeträge nach dem Verhältnis der Umsätze, die den Vorsteuerabzug ausschließen, zu den Umsätzen, die zum Vorsteuerabzug berechtigen, ist dagegen nur zulässig, wenn keine andere – präzisere – Zurechnung möglich ist. 

      Keine Entgeltminderung bei Zentralregulierung


      Preisnachlässe, die ein Zentralregulierer seinen Anschlusskunden für den Bezug von Waren bestimmter Lieferanten gewährt, mindern nicht die Bemessungsgrundlage für die Leistungen, die der Zentralregulierer gegenüber den Lieferanten erbringt. Die Nachlässe führen somit auch nicht zu einer Berichtigung des Vorsteuerabzugs beim Anschlusskunden.

      Aufwendungen für Ausbildung zum Berufspiloten als vorweggenommene Werbungskosten


      Ausbildungskosten für eine Tätigkeit als Berufspilot sind vorweggenommene Werbungskosten. So entschied das Finanzgericht Münster in Bestätigung diverser höchstrichterlicher Entscheidungen, hat allerdings wegen eines davon abweichenden und derzeit beim Bundesfinanzhof anhängigen Finanzgerichtsurteils die Revision zugelassen.

      Abgeltungsteuer bei Darlehen zwischen Nahestehenden und Tarifbesteuerung bei Gesellschafterfremdfinanzierung


      In insgesamt fünf Urteilen hat sich der Bundesfinanzhof mit seit geraumer Zeit drängenden Fragen zum Abgeltungsteuersatz bei Nahestehenden auseinandergesetzt. Die Urteile betreffen sowohl Darlehen zwischen Angehörigen, als auch solche durch eine dem Anteilseigner nahestehende Person und in einer weiteren Variante die Gesellschafterfremdfinanzierung. Richterliche Kernaussage: Ein lediglich aus der Familienangehörigkeit abgeleitetes persönliches Interesse reicht nicht aus, um ein (schädliches) Näheverhältnis zu begründen.

      Mindestbemessungsgrundlage bei Leistungen an vorsteuerabzugsberechtigte nahestehende Unternehmer


      Die umsatzsteuerliche Mindestbemessungsgrundlage kommt bei Leistungsbeziehungen zwischen voll zum Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmern grundsätzlich nicht zu Anwendung. Insbesondere dann, wenn es sich um die steuerpflichtige Verpachtung eines betrieblich genutzten Grundstücks handelt.

      Abzugsverbot für Bestechungsgelder und damit zusammenhängender Aufwendungen


      Das steuerliche Abzugsverbot umfasst nicht nur Bestechungsgelder als solche, sondern auch die Kosten des Strafverfahrens sowie den Verfall von Wertersatz, sofern das Strafgericht bei Bemessung des Wertersatzes die hieraus resultierende Ertragsteuerbelastung mindernd berücksichtigt hat, so dass es nicht zu einer sog. Über-Abschöpfung (Belastungskumulation) kommen kann.

      Keine Vorsteuerkorrektur bei Rabattgewährung durch ausländischen Hersteller


      Gewährt der erste, in einem anderen Mitgliedstaat der EU ansässige und dort eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung ausführende Unternehmer in einer Lieferkette dem letzten inländischen Unternehmer einen Rabatt, ist dessen Vorsteuerabzug nicht zu berichtigen.