PwC

Steuern & Recht

      • nivo slider image nivo slider image nivo slider image nivo slider image

    Steuern & Recht

      Gewerbesteuerliche Kürzung bei Ausschüttungen von Nicht-EU-Tochtergesellschaften


      Das Finanzgericht Münster hat dem Europäischen Gerichtshof die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob das sogenannte internationale Schachtelprivileg mit der Kapitalverkehrsfreiheit unvereinbar ist. Problematisch sei nach Ansicht der Finanzrichter, dass die Kürzung des Gewinns und der Hinzurechnungen um Gewinne aus Anteilen an einer Kapitalgesellschaft mit Geschäftsleitung und Sitz außerhalb Deutschlands an schärfere Bedingungen geknüpft wird als die Kürzung des Gewinns und der Hinzurechnungen um Gewinne aus Anteilen an einer nicht steuerbefreiten inländischen Kapitalgesellschaft.

      Mindestbesteuerung: Abweichende Festsetzung aus Billigkeitsgründen versagt


      Verstößt die sogenannte Mindestbesteuerung in Fällen, in denen durch eine Teilwertabschreibung zunächst ein Verlust entstanden ist, der durch eine in einem folgenden Veranlagungszeitraum durchgeführte korrespondierende Wertaufholung u.a. aufgrund der Verlustverrechnungsbeschränkungen nicht direkt vollständig verrechnet werden kann, gegen das Leistungsfähigkeitsprinzip und das objektive Nettoprinzip? Diese Frage hat der Bundesfinanzhof abschließend geklärt und das Urteil des Düsseldorfer Finanzgerichts aufgehoben.

      Keine Steuerermäßigung für vertragsgemäße Kapitalauszahlung aus einem Pensionsfonds


      Die einmalige Kapitalabfindung laufender Ansprüche gegen eine Pensionskasse unterliegt dem regulären Einkommensteuertarif, wenn das Kapitalwahlrecht schon in der ursprünglichen Versorgungsregelung enthalten war. Es handelt sich nach einem aktuell veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht um ermäßigt zu besteuernde außerordentliche Einkünfte.

       

      Vorsteueraufteilung für gemischt-genutztes Blockheizkraftwerk


      Betreibt der Unternehmer einen der Vorsteuerpauschalierung unterliegenden landwirtschaftlichen Betrieb und einen weiteren der Regelbesteuerung unterliegenden Gewerbebetrieb hält der Bundesfinanzhof  – entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung – eine Aufteilung der Vorsteuerbeträge nach dem Verhältnis der Marktpreise der produzierten Strom- und Wärmemenge (objektbezogener Umsatzschlüssel) für die allein sachgerechte Methode.

      Keine gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mietzinsen für Messeflächen


      Das von einer sog. Durchführungsgesellschaft an ausländische Messegesellschaften gezahlte Entgelt für die Überlassung von Ausstellungsflächen in Messehallen unterfällt nicht der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung als „Miet- und Pachtzinsen“ im Sinne von § 8 Nr. 1 Buchst. e Gewerbesteuergesetz.