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Steuern & Recht

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    Steuern & Recht

      Kein Werbungskostenabzug für nachträgliche Schuldzinsen ab 2009


      Schuldzinsen für die Anschaffung einer im Privatvermögen gehaltenen wesentlichen Beteiligung, können nach der Veräußerung der Beteiligung und nach dem Systemwechsel zur Abgeltungsteuer ab 2009 nicht als nachträgliche Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden.

      Verlust aus verfallenen (wertlosen) Optionen steuerlich zu berücksichtigen


      Anschaffungs- und Anschaffungsnebenkosten (Optionsprämien) von verfallenen Optionsscheinen stehen unmittelbar mit dem erfolglosen bedingten Termingeschäft in sachlichem Zusammenhang und sind steuerlich abzugsfähig. Damit führt das Finanzgericht Düsseldorf fort, was der Bundesfinanzhof in 2012 – allerdings noch bezüglich der Rechtslage vor Einführung der Abgeltungsteuer – entschieden hat.

      Lieferung am Ort der Bearbeitung des Liefergegenstands ausgeführt


      Die Lieferung von Metallteilen, die von Italien nach Frankreich versandt werden, zuvor aber noch in Frankreich durch notwendige Lackierarbeiten ergänzt werden, ist keine innergemeinschaftliche Lieferung an den Endabnehmer. Es handelt sich vielmehr um eine eigenständige Lieferung des fertigen Produkts innerhalb Frankreichs.

      Pauschalbesteuerung für intransparente Investmentfonds ist europarechtswidrig


      Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die deutsche Pauschalbesteuerung von Gewinnen aus sogenannten intransparenten ausländischen Investmentfonds für unzulässig erklärt. Sie verstoße gegen den vom EU-Recht garantierten Grundsatz des freien Kapitalverkehrs, heißt es in dem heute verkündeten Urteil.

      Folgekostenbeitrag an Gemeinde grunderwerbsteuerlich keine Gegenleistung


      Eine vom Grundstückserwerber übernommene und noch nicht entstandene Zahlungsverpflichtung des Grundstücksverkäufers, die dieser in einem städtebaulichen Vertrag gegenüber einer Gemeinde eingegangen ist, gehört nicht zur Bemessungsgrundlage bei der Grunderwerbsteuer.

      Bemessungsgrundlage bei PKW-Überlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer


      Wegen der Höhe der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage bei Privatnutzung eines betrieblichen PKW durch den Gesellschafter-Geschäftsführer ist zu unterscheiden, ob ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Nutzungsüberlassung und der Arbeitsleistung besteht (tauschähnlicher Umsatz) oder ob die Nutzungsüberlassung ohne eine Gegenleistung hierfür erfolgt (unentgeltliche Wertabgabe).

      Kein Übergang des wirtschaftlichen Eigentums bei sog. „cum-ex-Geschäften“


      Die in der Vergangenheit viel diskutierte Frage der sog. „cum-ex-Geschäfte“ hat der Finanzverwaltung vor dem Bundesfinanzhof einen Teilerfolg beschert. Dabei ging es – je nach Gestaltung und betreffend die Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2011 – um die Gefahr einer doppelten bzw. mehrfachen Anrechnung von Kapitalertragsteuer.