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Steuern & Recht

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    Steuern & Recht

      Später empfangene Schadensersatzzahlung als rückwirkendes Ereignis?


      Handelt es sich bei der nachträglich empfangenen Schadensersatzzahlung im Rahmen eines Vergleichs um ein rückwirkendes Ereignis, was sich auf die in einem früheren Jahr erzielten Einkünfte auswirkt? Das Finanzgericht Baden-Würrtemberg verneint dies in seinem (allerdings nicht rechtskräftigen) Urteil.

      FATCA-Abkommen: BMF veröffentlicht Entwurf eines Anwendungsschreibens


      Das Bundesministerium der Finanzen hat den Entwurf eines Anwendungsschreibens im Zusammenhang mit dem zwischen Deutschland und den USA geschlossenen FATCA-Abkommen an bestimmte Verbände versandt. Diesen wird nun bis zum 17. Juli 2015 Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

      steuern + recht aktuell – Ausgabe 6, Juni 2015


      Die aktuelle Ausgabe informiert u. a. über Neues vom EuGH (Pauschales Abzugsverbot von 5% der Auslandsdividenden als Verstoß gegen die NL-Freiheit / Wechselkursverluste bei Veräußerung ausländischer Tochtergesellschaft) sowie über die neuesten BFH-Entscheidungen ( beispielsweise: Anrechnung ausländischer Körperschaftsteuer auf die Einkommensteuer – zum Fall Meilicke).

      Pauschales Abzugsverbot von 5% der Auslandsdividenden ein Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit?


      Die französische Regelung, wonach 5% der ausländischen Dividende als nichtabziehbare Betriebsausgaben behandelt werden, stellt möglichweise einen Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit dar. So die Empfehlung der Generalanwältin in ihren Schlussanträgen.

      Nichtabzugsfähigkeit von Wechselkursverlusten bei Veräußerung ausländischer Tochtergesellschaft mit EU-Recht vereinbar


      Eine nationale (hier: schwedische) Regelung, nach der Währungsverluste anlässlich der Veräußerung einer ausländischen Tochtergesellschaft vom steuerlichen Abzug ausgeschlossen sind, ist mit dem EU-Recht vereinbar und stellt keinen Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit dar.

      Umsatzsteuer: Überlassung von Operationsräumen durch mitwirkende Anästhesistin


      Die entgeltliche Überlassung ihrer Operationsräume durch eine Anästhesistin zur Durchführung von Operationen an denen sie selbst teilnimmt kann unter Umständen entweder als eine einheitliche Heilbehandlungsleistung oder aber als mit dem Betrieb von anderen Einrichtungen ärztlicher Heilbehandlung eng verbundener Umsatz steuerfrei sein.

      Keine Behandlung als unbeschränkt Steuerpflichtiger nach Wegzug im laufenden Jahr


      Die Ablehnung der niederländischen Steuerverwaltung, einem dort für drei Monate Beschäftigten aber in Deutschland wohnhaften Steuerpflichtigen den Abzug der für seine deutsche Wohnung entrichteten Hypothekenzinsen zu gewähren, stellt nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofes keinen Verstoß gegen die Arbeitnehmer-Freizügigkeit dar.