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Steuern & Recht

Werbungskosten für Homeoffice bei Vermietung an Arbeitgeber


Vermietet der Steuerpflichtige eine Einliegerwohnung als Homeoffice an seinen Arbeitgeber für dessen betriebliche Zwecke, kann er nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes Werbungskosten nur geltend machen, wenn eine objektbezogene Prognose die erforderliche Überschusserzielungsabsicht belegt. Dies haben die obersten Steuerrichter aktuell im Fall einer sogenannten zweckentfremdeten Vermietung und entgegen einer Auffassung der Finanzverwaltung entschieden.
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Umsatzsteuerbefreiung für IT-Leistungen einer Arbeitsgemeinschaft an ihre Mitglieder


Eine aus gesetzlichen Krankenkassen gebildete Arbeitsgemeinschaft in Form einer GbR kann sich für die Steuerfreiheit der von ihr ausschließlich an ihre Gesellschafter erbrachten IT-Leistungen unmittelbar auf die unionsrechtlichen Vorgaben zur Umsatzsteuerfreiheit berufen. Eine die Steuerbefreiung ausschließende Wettbewerbsverzerrung ist nicht gegeben, wenn die Leistungen aufgrund gesetzlicher Vorgabe nur durch Krankenkassen oder ähnliche öffentlich-rechtliche Stellen erbracht werden können. Weiterlesen

Gewerbesteuerlicher Verlustabzug bei partiellem unterjährigem Gesellschafterwechsel


Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat entschieden, dass bei einem partiellen unterjährigen Gesellschafterwechsel der Höchstbetrag des gewerbesteuerlichen Verlustabzugs nicht auf der Ebene der Mitunternehmerschaft, sondern auf der Ebene der Mitunternehmer anzuwenden ist, sodass eine anteilige Aufteilung des Höchstbetrags von 1 Mio. € auf die Zeit vor und nach dem Gesellschafterwechsel erfolgen muss. Weiterlesen

Vorsteuerabzug einer Holding auch bei Weiterbelastung der Kosten an Tochtergesellschaften


Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg hatte der Frage nachzugehen, unter welchen Voraussetzungen eine Holding vorsteuerabzugsberechtigt ist. Der Europäische Gerichtshof hatte zwar in der Rechtssache Larentia + Minerva und Marenave zum Umfang des Vorsteuerabzugs von geschäftsführenden Holdinggesellschaften Stellung genommen. Etliche Details sind jedoch zwischen Finanzverwaltung und Steuerpflichtigen weiterhin klärungsbedürftig – wie der aktuelle Fall zeigt. Weiterlesen

Erbbauzins bei unentgeltlicher Übertragung eines Erbbaurechts nicht abziehbar?


Die Zahlung des Erbbauzinses im Rahmen einer unentgeltlichen Übertragung eines Erbbaurechts kann nicht erwerbsmindernd berücksichtigt werden. Das Finanzgericht Münster hat die diesbezüglichen Schenkungsteuerbescheide des Finanzamts als rechtmäßig erachtet, die Revision zum Bundesfinanzhof jedoch zugelassen. Weiterlesen

Wertermittlung bei gemischt-freigebiger Zuwendung


Der Wert der Bereicherung ist bei einer gemischten Schenkung durch Abzug der gegebenenfalls kapitalisierten Gegenleistung vom Steuerwert zu ermitteln. Das gilt nach Auffassung des Bundesfinanzhofes auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte Steuerwert hinter dem gemeinen Wert zurückbleibt. Weiterlesen

Betriebsausgabenabzug bei Übertragung der Pensionsrückstellung auf Pensionsfonds


Nach Auffassung des Finanzgerichts München kann im Rahmen der Übertragung einer Pensionsrückstellung auf einen Pensionsfonds der Ertrag aus der Auflösung der Pensionsrückstellung in voller Höhe als sofortiger Betriebsausgabenabzug geltend gemacht werden und ist nicht in einen erdienten beziehungsweise noch nicht erdienten Teil aufzuspalten und auch nicht auf die folgenden zehn Wirtschaftsjahre zu verteilen. Weiterlesen

Schuldzinsenabzug bei Vereinnahmung steuerpflichtiger Erstattungszinsen möglich


Schuldzinsen für ein Darlehen, das zur Finanzierung einer Einkommensteuernachzahlung aufgenommen worden ist, können als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abzugsfähig sein, wenn die Einkommensteuer später wieder herabgesetzt und hierfür steuerpflichtige Erstattungszinsen gezahlt werden. Weiterlesen